Sonntagmorgen, 7 Uhr. Der Kaffee dampft, die Vögel zwitschern, und der Blick schweift über die Landschaft. Ein neuer Tag, eine neue Woche – und vielleicht die Chance, einen neuen Weg zu gehen.
In den letzten Wochen habe ich viel über Veränderung nachgedacht. Wie oft bleiben wir in unseren Routinen stecken, weil sie bequem sind, weil sie Sicherheit geben. Aber manchmal braucht es Mut, einen Schritt ins Ungewisse zu wagen.
Wo man eine Tür zumacht, geht eine andere Tür auf. Durchgehen muss man.
Das habe ich selbst erlebt, als wir nach Tschechien ausgewandert sind. Kein Plan, keine Ahnung, was kommen würde. Aber genau das hat uns frei gemacht. Frei, neue Möglichkeiten zu entdecken, neue Menschen kennenzulernen, neue Wege zu gehen.
Neue Wege bedeuten nicht immer, alles Alte hinter sich zu lassen.
Manchmal reicht es, kleine Schritte zu wagen: Ein neues Hobby ausprobieren, einen anderen Weg zur Arbeit nehmen, ein Gespräch mit einem Fremden führen. Oder – wie in meinem Fall – sich auf ein Abenteuer einzulassen, von dem man nicht weiß, wie es ausgeht.
Was hält uns zurück?
Oft sind es die Angst vor dem Scheitern, die Sorge, was andere denken, oder die Bequemlichkeit. Aber genau dann, wenn wir uns trauen, neue Wege zu gehen, wachsen wir. Wir lernen, was in uns steckt. Wir erleben, dass das Leben nicht vorhersehbar ist – und dass das gut so ist.
Achtsamkeit hilft, neue Wege zu gehen.
Achtsamkeit bedeutet, im Moment zu sein, bewusst zu handeln und sich nicht von Ängsten oder alten Mustern leiten zu lassen. Sie hilft, die kleinen Schritte zu sehen, die ersten Türen zu öffnen – und dann hindurchzugehen.
Mein Tipp:
Nimm dir heute einen Moment Zeit, um darüber nachzudenken, welchen neuen Weg du gehen möchtest. Es muss kein großer Schritt sein. Manchmal reicht es, eine neue Tür zu öffnen – und hindurchzugehen.



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