und warum du jetzt handeln solltest
2021 war ich ein „Spinner“. Ein „Schwurbler“, wie sie sagten. Meine Frau und ich sprachen über Krisenvorsorge, lasen das Buch Blackout von Marc Elsberg und fingen an, unseren Haushalt umzukrempeln. Vorräte für sechs Monate, ein Rocket Stove, ein Kurbelradio, jetzt haben wir sogar Starlink mit Powerstation – wir sind bereit. Die Nachbarn lachten: „Was soll schon passieren?“ Dann kam der 28. April 2025. Ein massiver Blackout legte Spanien, Portugal und Südfrankreich lahm. Kein Strom, kein Wasser, leere Regale, Chaos in Madrid. Plötzlich war niemand mehr ein Spinner. Plötzlich war Krisenvorsorge kein „Prepper-Wahn“, sondern vernünftige Planung. Mein Motto? Besser haben als brauchen.
In diesem Beitrag erzähle ich euch, wie Blackout einen Teil meines Lebens verändert hat, wer Marc Elsberg ist, warum Experten das Buch ernst nehmen und wie real das Blackout-Risiko ist – gerade nach Spanien. Vor allem aber: Ich zeige euch, wie ihr euch mit klugen Lösungen wappnet, ohne Panik oder teure Gadgets. Von Rocket Stove bis Wasserfilter – hier kommen praktische Tipps, die in jede Stadtwohnung passen.
Blackout – Ein Thriller, der die Augen öffnet
Stell dir vor: Es ist Februar, und der Strom fällt aus. Kein Licht, kein Herd, kein Internet. Krankenhäuser kämpfen mit Notstrom, Züge stehen still, Supermärkte bleiben leer. In Blackout – Morgen ist es zu spät (2012) (Amazon Affiliate) schildert Marc Elsberg genau dieses Szenario. Ein Cyberangriff legt Europas Stromnetz lahm, und innerhalb von Tagen bricht die Gesellschaft zusammen. Ex-Hacker Piero Manzano jagt die Ursache, während Panik ausbricht: Menschen stürmen Tankstellen, Nachbarn werden zu Feinden, die Kälte wird zur Bedrohung.
In verschiedenen Szenarien beschreibt Elsberg mögliche Situationen. Von gestrandeten Reisenden, über Menschen in Paris, Brüssel, bis hin zu Regierungsorganisationen und Kraftwerksmitarbeitern. Der Roman ist eigentlich ein spannendes Sachbuch. Man lernt die Zusammenhänge des Stromnetzes zu verstehen, lernt die Schwachstellen und Bedrohungen. Aber man kann sich auch Anregungen holen, wie man seine persönliche Vorsorge gestalten kann. Ein absolut lesenswertes Buch.

Ich habe das Buch 2021 in einem Rutsch durchgelesen. Es war, als würde jemand meine Ängste aufschreiben: Was, wenn der Strom weg ist? Wie lange halten wir durch? Blackout ist kein Fantasieroman, sondern ein Weckruf. Es zeigt, wie abhängig wir von Strom sind – und wie schnell alles kippen kann. Der Blackout in Spanien 2025? Genau wie aus dem Buch: Verkehrschaos in Madrid, leere Regale in Lissabon, Millionen ohne Strom. Auf X schreiben Nutzer: „Kein Benzin, kein Essen, was jetzt?“ Elsberg hat uns gewarnt – und ich habe gehandelt.
Marc Elsberg – Der Mann, der Schwachstellen sieht
Marc Elsberg (*1967, Wien) ist kein typischer Thrillerautor. Eigentlich heißt er Marcus Rafelsberger und war Werber und Kolumnist, bevor er mit Blackout die Welt aufrüttelte. Seine Stärke? Gründliche Recherche. Für Blackout sprach er mit Energieexperten, IT-Sicherheitsspezialisten und Krisenmanagern, um ein Szenario zu schaffen, das nicht nur spannend, sondern erschreckend realistisch ist. Auch seine anderen Bücher wie Zero (Cybersecurity) , Helix (Gentechnik) oder sein neuestes Buch °C-Celsius zeigen: Elsberg hat ein Talent, komplexe Themen greifbar zu machen. (Die Links sind Affiliate-Links von Amazon. Beim Kauf über diese Links erhalte ich von Amazon eine kleine Unterstützung für den Blog. Am Endpreis ändert sich dabei nichts)
Warum vertraue ich ihm? Weil er kein Panikmacher ist. Er zeigt Schwachstellen, ohne zu übertreiben. Sein österreichischer Blick hilft: Österreich ist in der Krisenvorsorge vorbildlich – das Bundesheer hat sogar Blackout in Analysen erwähnt. Elsberg ist wie ein Lehrer, der sagt: „Seid vorbereitet, nicht verängstigt.“ Genau das habe ich 2021 gemacht – und es hat sich gelohnt.
Was sagt die Fachwelt?
Blackout ist kein Fantasieprodukt – Experten nehmen es ernst:
- Energieversorgung: Der ENTSO-E-Bericht (2024) warnt vor Kaskadeneffekten in Europas vernetztem Stromnetz. Ein Problem in einem Land (z. B. Spanien 2025) kann den Kontinent lahmlegen. Das BBK sieht ein mehrtägiges Blackout als reales Risiko.
- Cybersecurity: Der BSI-Bericht (2024) meldet 30 % mehr Angriffe auf kritische Infrastruktur. Beispiele wie der Hack auf ukrainische Stromnetze (2015) oder Colonial Pipeline (USA, 2021) zeigen: Cyberangriffe sind real. In Spanien wird ein Hack geprüft, auch wenn Beweise fehlen.
- Krisenmanagement: Der BBK-Bericht „Risikoanalyse Stromausfall“ (2023) sagt: Nach 24 Stunden gibt es Engpässe, nach 72 Stunden Chaos. Elsbergs Szenario (Wochen ohne Strom) ist plausibel. „Ein Blackout ist kein Weltuntergang, aber eine Herausforderung, die Vorbereitung braucht“, sagt das BBK.
- Presse: Die FAZ nennt Blackout „einen Thriller, der wie ein Sachbuch wirkt“, die Süddeutsche Zeitung lobt die „erschreckend realistische Recherche“. Kritik? Manche finden das Buch zu lehrreich, weil es viel erklärt. Für mich ist das ein Plus: Ich habe nicht nur einen Thriller gelesen, sondern etwas gelernt.
Die Fachwelt bestätigt: Blackout ist keine Panikmache, sondern eine fundierte Warnung. Und Spanien 2025 zeigt, wie nah wir dran sind.
Wie real ist das Blackout-Risiko?
Der Blackout in Spanien, Portugal und Südfrankreich (28. April 2025) ist ein Schock. Millionen Menschen ohne Strom, Züge stehen still, Ampeln aus, Krankenhäuser auf Notstrom. In Madrid gibt es Verkehrschaos, in Lissabon leeren sich Supermärkte. Auf X schreiben Nutzer: „3 Stunden Schlange für Brot“, „Tankstellen leer“, „Was, wenn es länger dauert?“ Die Ursache? Noch unklar – vielleicht ein Cyberangriff, ein Netzproblem oder ein Brand in Südfrankreich. Egal, was es war: Es zeigt, wie fragil unsere Infrastruktur ist.
Die Risiken sind vielfältig:
- Cyberangriffe: Der BSI warnt vor wachsenden Bedrohungen. Hacker könnten Stromnetze lahmlegen, wie in der Ukraine 2015.
- Netzinstabilität: Europas Stromnetz ist vernetzt – ein Fehler kann sich ausbreiten, wie in Spanien. Alternde Infrastruktur und steigende Nachfrage, sowie die „erneuerbaren Energien“ erhöhen das Risiko.
- Naturkatastrophen: Stürme, Überschwemmungen oder „atmosphärische Phänomene“ (wie in Spanien gemutmaßt) können Netze zerstören.
- Geopolitik: Sabotage, Energiekrisen oder politische Spannungen (z. B. Russland-Ukraine) bedrohen die Versorgung. Deutschland spricht von „Kriegstüchtigkeit“ – ein Blackout durch Sabotage ist denkbar.
2021 war „Blackout“ ein Hype-Wort, heute ist es Realität. Die Energiepreise explodieren, Lieferketten wackeln, und Spanien zeigt: Es kann jeden treffen. Aber keine Panik – mit Vorbereitung bist du sicher.
Wie ich nach Blackout gehandelt habe
Blackout war mein Weckruf. 2021, mitten in der Corona-Krise, habe ich jedes Gerät in meinem Haushalt welches einen Stecker hat, geprüft: Brauche ich das? Ja? Gibt es Alternativen ohne Strom? Brauche ich es nicht? Egal! Krisenberater im Internet und Sozialen Medien empfehlen immer Stromaggregate, Powerstations, etc. Den Strom, welchen ich nicht brauche, muss ich auch nicht erzeugen. Wir wurden als „Schwurbler“ verlacht, aber ich wusste: Besser haben als brauchen. Heute haben wir:
- Einen Rocket Stove (jetzt bei Amazon kaufen), der mit Ästen kocht – Brot, Suppe, alles geht.
- Ein Kurbelradio (bei Amazon kaufen und Blog unterstützen), das Nachrichten und Licht liefert, ohne Steckdose.
- Starlink mit Powerstation, um online zu bleiben, wenn alles ausfällt.
- Vorräte für sechs Monate: Mehl, Eier, Sauerkraut, Trockenfrüchte – nachhaltig, günstig, gesund.
- Eine stromlose Espressomaschine (Bialetti Moka Express, weil Kaffee in der Krise die Moral hebt.
- Einen Wasserfilter für 5000l Wasser (hier bei Amazon), so kann man Wasser notfalls auch aus Pfützen in Trinkwasser filtern.
Das Beste? Diese Lösungen sind keine Last. Sie machen Spaß, sparen Geld und geben Sicherheit. Der Spanien-Blackout zeigt: Wer vorbereitet ist, bleibt ruhig, während andere in Panik geraten.

Praktische Tipps: Wappne dich für den Blackout
Krisenvorsorge heißt nicht, Dosen zu horten, sondern kluge Lösungen zu finden. Hier sind meine Tipps – inspiriert von Blackout und meiner Erfahrung in der Stadt:
- Weniger Strom brauchen
prüfe jedes Gerät: Brauchst du es? Mein Ansatz: Stromfresser aussortieren, stromlose Alternativen finden. Mein Rocket Stove ist die Sicherheitsreserve: Mit Holz oder Ästen kochst du Brot, Suppe oder Kaffee in Minuten. Kein Strom, kein Problem. Für Kaffeeliebhaber: Die Bialetti Moka Express macht Espresso auf dem Gaskocher oder Rocket Stove – ein Stück Normalität in der Krise. - Wasser sichern
Wasser ist Leben. Für 4 Personen brauchst du 230 Liter für 14 Tage – im Keller, in 10-Liter-Faltkanistern (Link zu Amazon). Mit Micropur-Tabletten (Link zu Amazon) bleibt es bis zu sechs Monate frisch. Ergänzung: Ein Katadyn Pocket Wasserfilter (Link zu Amazon) macht Regenwasser trinkbar, falls die Vorräte knapp werden. Tipp: Tausche Wasser halbjährlich und nutze das Alte zum Gießen. - Nachhaltige Vorräte
Vergiss Dosen mit Füllstoffen. Setze auf Grundnahrungsmittel: Mehl (20 kg für 14 Tage), Eier (112 Stück), Fette (2,5 kg), Salz, Zucker. Dazu selbstgemachtes Sauerkraut, Trockenfrüchte und ein paar Dosen (Erbsen, Bohnen). Lies meinen ersten Beitrag für Details. Ergänzung: Linsen oder Bohnen für Protein – günstig, haltbar, sättigend. - Kochen ohne Strom
Mein Rocket Stove ist unschlagbar, aber ein Camping-Gaskocher (Link zu Amazon) mit Kartuschen (Link zu Amazon) ist eine tolle Ergänzung. Für 14 Tage brauchst du 4–5 Kartuschen (10–15 €). Mit Heizaufsatz (Link zu Amazon) sogar als Heizung verwendbar. Sicherheit: Ein CO-Warnmelder (Link zu Amazon) schützt vor Kohlenmonoxid. Ohne Kocher? Kaltes Sauerkraut oder roher Teig geht, aber warmes Essen hebt die Stimmung. - Licht für die Nacht
Im Falle eines Stromausfalls ist es stockfinster in der Nacht. Ich empfehle eine Kurbeltaschenlampe (Link zu Amazon) . Unabhängig von Batterien oder Solar. So muss man nicht sparen, nur kurbeln. - Kommunikation
Ohne Strom ist Information Gold. Mein Kurbelradio (Link zu Amazon) liefert Nachrichten und hat eine Lampe. Starlink mit Powerstation ist Luxus, aber top, um online zu bleiben. Tipp: Übe, ohne Smartphone zu leben – ein Blackout-Tag zeigt, wie abhängig du bist. - Mentalität
Blackout zeigt: Panik ist der größte Feind. Übe „Blackout-Tage“ mit deiner Familie: Ein Tag ohne Strom, nur mit Rocket Stove, Gaskocher und Kerzen. Das baut Routinen und Selbstvertrauen. Kinder lieben es, wenn es wie Abenteuer ist. Du kannst deine Vorräte überprüfen, merkst was fehlt. Im Notfall ist es nicht da. - Gemeinschaft
In Städten ist Nachbarschaft entscheidend. Teile Wissen (z. B. wie man Wasser lagert) oder organisiere einen Vorratstausch. Ein Nachbar mit einem Gaskocher kann dein Retter sein – und du teilst dein Sauerkraut.
Bonus-Tipp: Plane für mehr als 10 Tage (BBK-Empfehlung). Meine 6 Monate Vorräte geben mir Ruhe, aber 14 Tage sind ein guter Start.
Mein Fazit: Vorbereitet statt verängstigt
2021 lachten sie uns aus. 2025, nach dem Spanien-Blackout, fragt niemand mehr „Warum?“ Blackout von Marc Elsberg war mein Weckruf – und kann deiner sein. Es ist kein Buch über Weltuntergang, sondern über Verantwortung. Mit Rocket Stove, Kurbelradio, Wasserfilter und klugen Vorräten bist du bereit – nicht nur für einen Blackout, sondern für jede Krise. Meine Familie lebt nach dem Motto: Weniger Strom brauchen, Lösungen finden, ruhig bleiben. Krisenvorsorge ist wie eine Hausratversicherung: Man hofft, sie nie zu brauchen, aber man hat sie.
Wie bereitet ihr euch vor? Habt ihr Blackout gelesen oder eigene stromlose Lösungen? Schreibt’s in die Kommentare! Und wenn ihr startklar werden wollt: Hier ist meine kostenlose Liste „Krisenvorsorge in der Stadt – 14 Tage Skills statt Dosen“ zum Download.



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