Schulgebäude marode, Lehrermangel, Verwaltungslehrer. Bildung in Deutschland. Wohl kein Thema wird seit Jahrzehnten so erfolglos reformiert. Diskutiert von Menschen die dem Thema ferner nicht sein könnten. Deutschland leistet sich nicht nur ein Bundesbildungsministerium, sondern auch noch in jedem Bundesland ein Ministerium. Die Bildungsministerkonferenz als ministerialer Schwafelstuhlkreis. Schön, dass wir alle mal darüber gesprochen haben. Buffet war gut, Tagungsort war nett. Ergebnis? Neue Verwaltungsideen. Das Schulsystem Deutschland hat mit Bildung nichts zu tun. Es ist ein Verwaltungskonstrukt. Vom Kindergarten bis zur Universität. Es ist eine Wissensabfüllstation für Kinder. Doch was braucht das Land an Bildung wirklich? 20 Milliarden mehr oder Achtsamkeit von Querdenkern?
Gedankenexperiment: Selbstständiges Lernen in der Savanne

Stell dir vor: Ein Kind, nackt in die afrikanische Savanne gestellt, mit nichts als einem Smartphone. Keine Kleidung, kein Essen, nur ein Gerät mit Internetzugang – Das versammelte Wissen der Welt in seinen Händen. Was passiert in zwei Jahren? Das Kind hat sich gekleidet, ernährt, überlebt – vielleicht sogar eine kleine Existenz aufgebaut. Es hat gelernt, Feuer zu machen (Reibung mit Holz, Funken mit Steinen), essbare Pflanzen zu finden (Baobab-Früchte), Kleidung herzustellen (Tierhäute trocknen, mit Sehnen nähen). Warum? Weil es neugierig ist. Weil das Smartphone sein Lehrer ist – ein Beispiel für digitale Bildung, die das Schulsystem Deutschland oft vernachlässigt.
Jedes Kind fängt bei null an – wie in der Steinzeit. Ein wissensleerer Körper, nur mit Instinkten ausgestattet: Hunger, Durst, der Drang zu überleben. Aber wir leben nicht in einer leeren Welt – Wissen ist bereits vorhanden, angesammelt über Jahrtausende. Das Kind in der Savanne nutzt das Smartphone, um dieses Wissen zu erlernen: Wie macht man Feuer? Welche Pflanzen sind essbar? Wie stellt man Kleidung her? Doch es geht weiter: Das Kind erweitert dieses Wissen. Vielleicht erfindet es eine neue Methode, Wasser zu speichern, indem es Baobab-Früchte anders nutzt. Vielleicht entwickelt es ein besseres Werkzeug, um Tierhäute zu bearbeiten. Es nimmt vorhandenes Wissen, macht es zu seinem eigenen und schafft Neues – weil es neugierig ist, nicht weil es einem Lehrplan des Schulsystems Deutschland folgt.
Das ist, was das Schulsystem Deutschland neu denken bedeutet: Kinder sollen vorhandenes Wissen erlernen, aber auch erweitern. Vorgegebenes Wissen – „Das haben wir schon immer so gemacht“ – führt nicht zu neuem Wissen. Fortschritt entsteht durch verrückte Ideen, durch Querdenken. Das Kind in der Savanne sagt nicht: „Das haben wir schon immer so gemacht.“ Es erfindet neue Lösungen, weil es muss. Selbstständiges Lernen, wie es dieses Kind praktiziert, ist der Schlüssel zu einer Bildung in Deutschland, die wirklich zukunftsfähig ist.
Das Problem: Abfüllmaschinen statt Querdenker
Kinder sind von Natur aus neugierig. Ein 6-jähriger sieht ein Video von SpaceX, wie die Falcon 9 rückwärts landet, und fragt: „Wie parkt man eine Rakete rückwärts?“ Es will wissen, jetzt, sofort. Aber was macht das Schulsystem Deutschland? Es sagt: „Das lernst du in 10 Jahren, wenn du Raketenwissenschaft studierst – und bis dahin lerne Schillers Das Lied von der Glocke auswendig.“ Das Kind wird abgewimmelt, seine Neugier erstickt. In 10 Jahren könnte dieses Kind vom Sofa aus eine Rakete am Mond einparken – wenn wir es nicht zu einer Abfüllmaschine für nutzloses Wissen machen.
Schillers Glocke statt Fragen
Warum lernen Kinder Schillers Glocke auswendig, statt zu fragen: „Warum ist das wichtig?“ Weil es im Lehrplan des Schulsystems Deutschland steht. Und wer hat den Lehrplan „erfunden“? Politiker, beeinflusst von Lobbyisten, die ihre persönlichen Interessen vertreten. Lehrpläne im Schulsystem Deutschland sind kein Werkzeug, um Neugier zu fördern – sie sind ein Werkzeug, um Konformität zu erzwingen. In Deutschland bestimmen Kultusministerien die Lehrpläne, aber wer beeinflusst die Ministerien?

Lobbygruppen beeinflussen Lehrpläne
Lobbygruppen – von Schulbuchverlagen (die an alten Inhalten verdienen) bis zu Wirtschaftsverbänden (die „nützliche“ Fächer wie Mathe und Naturwissenschaften pushen, um Arbeitskräfte zu formen). Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) kritisiert seit Jahren, dass Lehrpläne im Schulsystem Deutschland überladen sind (Quelle: VBE-Webseite), aber nichts ändert sich – weil die Interessen der Lobbyisten Vorrang haben. Kinder lernen, was Politiker und Lobbyisten wollen, nicht was sie neugierig macht.
„Das haben wir schon immer so gemacht“
Das Schulsystem Deutschland liefert vorgegebenes Wissen – aber vorgegebenes Wissen führt nicht zu neuem Wissen. „Das haben wir schon immer so gemacht“ hat noch nie innovative Fortschritte gebracht. Fortschritt entsteht durch verrückte Ideen, durch Querdenken. Die PISA-Studie 2023 zeigt, dass das Schulsystem Deutschland weiterhin hinterherhinkt – Deutschland schnitt 2022 in Mathematik mit 475 Punkten ab, unter dem OECD-Schnitt von 489. Und was ist die Antwort? Mehr Druck, mehr Fakten, mehr Konformität. Das ist ein Narrativ, das Querdenken erstickt und das Recht auf Bildung – eine Bildung, die Neugier fördert – untergräbt.
Doch auch die PISA-Studie unterstützt letztendlich das gleiche System im Schulsystem Deutschland. Es geht darum „Schillers Glocke“ abzufragen, und nicht neues Wissen durch Erfahrung zu generieren. Auswendig lernen, wiedergeben. Das hat mit Bildung in Deutschland nichts zu tun nichts zu tun, das ist vergleichbar mit wie schnell ein Hund „Sitz“ und „Platz“ kann.
Verwaltungswahnsinn: Wer unterrichtet hier eigentlich noch?
Das Schulsystem Deutschland ist ein bürokratisches Monster: 66.000 Verwaltungsmitarbeiter in Ministerien und Schulbehörden, dazu 200.000 nicht-lehrende Kräfte an Schulen – Sekretärinnen, Hausmeister, Schulsozialarbeiter. Das sind schon 266.000 Köpfe, die nicht unterrichten, sondern verwalten. Aber es wird noch besser: Die 800.000 Lehrer verbringen laut Schulbarometer 2023 rund 25 % ihrer Arbeitszeit mit Verwaltung – Dokumentation, Elterngespräche, Prüfungsorganisation. Das entspricht effektiv 200.000 Vollzeitkräften, die nur Papierkram erledigen. Zusammen macht das 450.000 Verwaltungskräfte, die 600.000 Lehrer „verwalten“. Fast ein Verhältnis von 1:1 – und das nennen die Bildung in Deutschland? Das ist ein Witz! Verwaltungslehrer, die mehr mit Bürokratie als mit Kindern beschäftigt sind – das ist die Realität im Schulsystem Deutschland.
Was Hänschen lernt, macht Hans weiter
Das Schulsystem Deutschland erzieht Kinder dazu, Macht abzugeben und in Konformität zu verharren. Sie lernen, dass „die da oben“ – Lehrer, Schulbehörden, Politiker – bestimmen, was wichtig und Richtig ist. Diese Haltung trägt ins Erwachsenenalter über und schafft die „Aber“-Gesellschaft. Ein Beispiel: Ein Mann will bei einer Bank 2.500 £ abheben, um seinem Sohn ein Fahrrad zu kaufen, aber die Bank verbietet es und verlangt einen Nachweis.
Die Reaktionen? „Die Entscheidung kommt von oben. Die macht ihren Job.“ „Das ist aber eher kein Einzelfall in England.“ „Die macht Männchen vor ihren Vorgesetzten.“ Ein „Aber“ nach dem anderen – „Die da oben sind schuld, ich kann nichts tun.“ Niemand sagt: „Ich kündige mein Konto und gehe woanders hin.“ Die Macht wird an „die da oben“ abgegeben – die Bank, das System.
Die „Aber“Gesellschaft
Das ist die „Aber“-Gesellschaft: Menschen, die Verantwortung abgeben, statt sie zu übernehmen, weil das Schulsystem Deutschland sie dazu erzogen hat. Sie lernen in der Schule, dass „die da oben“ bestimmen – der Lehrer, der Lehrplan, die Politiker. Diese Haltung wird zur Lebenshaltung: „Die Bank ist schuld, ich kann nichts tun.“ Das Milgram-Experiment (1961) zeigt, wie Menschen Verantwortung abgeben, wenn sie „nur Befehle befolgen“. Das Schulsystem Deutschland erzieht genau dazu: Gehorche, hinterfrage nicht. Siehe auch hierzu der Beitrag „Warum wir der Massenpsychologie folgen“
Das Kontrastprogramm
Kontrast: Das Kind in der Savanne. Es hat nie gelernt, Macht abzugeben, weil es sein gesamtes Wissen aus eigener Erfahrung gewonnen hat. Sein Wissen gewinnen wollte und es aus Erfahrungen erweitert hat und nicht durch Lehrpläne. Es fragt das Smartphone, lernt, handelt – es überlebt, weil es Verantwortung übernimmt. In seinem System gibt es kein „Die da oben“. Es gibt nur Neugier, Wissen und die Notwendigkeit zu handeln.
Das Kind nimmt vorhandenes Wissen, erweitert es, schafft Neues – weil es nicht in Konformität gefangen ist. Es sagt nicht: „Das haben wir schon immer so gemacht.“ Es erfindet neue Lösungen, weil es muss. Digitale Bildung, wie sie das Kind durch das Smartphone nutzt, könnte ein Weg sein, das Schulsystem Deutschland zu reformieren.
Querdenker: Ein Ehrenzeichen, kein Schimpfwort
Ohne Querdenker wären wir verloren. Schauen wir uns die Geschichte an – fernab von Corona-Narrativen, die den Begriff in den Dreck gezogen haben. Querdenker sind die, die die Welt verändern, weil sie gegen den Strom schwimmen, Wellen schlagen, Konformität ablehnen und Neues wagen. Sie zeigen, was Bildung in Deutschland sein könnte, wenn wir das Schulsystem Deutschland neu denken.
- Johannes Gutenberg: Im 15. Jahrhundert erfand er den Buchdruck mit beweglichen Lettern. Damals kontrollierte die Kirche das Wissen – Bücher wurden von Mönchen per Hand abgeschrieben, Wissen war für die Elite. Gutenberg dachte quer: Warum nicht Wissen für alle? Seine Erfindung demokratisierte Wissen, legte den Grundstein für die Renaissance und die Aufklärung. Er kämpfte gegen die „Lobby“ der Schreiberstuben – und gewann. Ohne diesen Querdenker würden wir heute noch per Hand kopieren, statt Smartphones für digitale Bildung zu nutzen.
- Nikola Tesla: Tesla war ein Visionär, der Wechselstrom (AC) gegen den Widerstand von Thomas Edison durchsetzte. Edison, der auf Gleichstrom (DC) setzte, führte eine Schmutzkampagne gegen Tesla – er ließ sogar Tiere mit Wechselstrom töten, um ihn zu diskreditieren. Tesla dachte quer: Wechselstrom ist effizienter, kann über weite Distanzen übertragen werden. Er hatte recht – heute basiert unser Stromnetz in Deutschland auf Wechselstrom mit 50 Hz. Ohne diesen Querdenker hätten wir keine moderne Elektrizität, kein Smartphone in der Savanne.
- Elon Musk: Musk lernte autodidaktisch, wie man Raketen rückwärts landet. Keine Eliteschule des Schulsystems Deutschland hätte ihm das beigebracht, weil es vor ihm niemand konnte. Er gründete SpaceX, machte Raketen wiederverwendbar – und das gegen den Widerstand der Raumfahrtindustrie, die sagte: „Das ist unmöglich.“ Musk dachte quer: Warum Raketen wegwerfen, wenn man sie wiederverwenden kann? Heute parkt er Raketen nebeneinander ein, während das Schulsystem Deutschland Schillers Glocke auswendig lernen lässt.
Wer möchte hier den Gegenbeweis antreten? Ohne Querdenker – ohne Gutenberg, Tesla, Musk – wären wir in der Mittelalter. Kein Buchdruck, kein Wechselstrom, kein Smartphone. Vorgegebenes Wissen – „Das haben wir schon immer so gemacht“ – führt nicht zu Fortschritt. Fortschritt entsteht durch verrückte Ideen, durch Querdenken. Wie oft werden verrückte Denker als „Spinner“ abgekanzelt? Der Konforme hat noch nie etwas verändert. Das Schulsystem Deutschland erstickt Querdenken – es belohnt Konformität, weil Politiker und Lobbyisten es so wollen. Kinder lernen, was im Lehrplan steht, nicht was sie neugierig macht. Sie lernen, Macht abzugeben, statt sie zu behalten. Wenn du saubere Quellen hast, die zeigen, dass Konformität die Welt voranbringt – her damit. Ich warte.
Bildung neu gedacht: Den Hunger nach Wissen entfachen

Kinder brauchen nur eines: den Willen zu wissen, warum 1 + 1 = 2 ist. Mehr braucht es an Bildung in Deutschland nicht. Und dann den Tipp: Frag das Smartphone. Ein Kind muss nicht lesen können – das können schon Menschen. Sprechen geht aus Instinkt. Wenn ein Kind neugierig ist, wird es lesen wollen, um mehr zu wissen. Das Kind wird schreiben wollen, um seine Ideen festzuhalten. Es wird es lernen wollen Lesen und Schreiben entdecken und können. Wird Raketen nebeneinander einparken – ohne Abi, ohne PISA.
Die PISA-Studie 2023 zeigt, dass das Schulsystem Deutschland weiterhin hinterherhinkt – Deutschland schnitt 2022 in Mathematik mit 475 Punkten ab, unter dem OECD-Schnitt von 489. Doch statt Neugier zu fördern, setzt das Schulsystem Deutschland auf mehr Druck, mehr Konformität. Das ist der falsche Weg.
Querdenker aus der Savanne
Das Kind in der Savanne ist der Beweis: Mit nichts als einem Smartphone – dem versammelten Wissen der Welt – lernt es alles, was es braucht, um zu überleben. Es fängt bei null an, wie in der Steinzeit, aber seine Neugier und das Smartphone machen es zum Querdenker. Nimmt vorhandenes Wissen, erweitert es, schafft Neues – weil es nicht in Konformität gefangen ist. Es sagt nicht: „Das haben wir schon immer so gemacht.“ Es erfindet neue Lösungen, weil es muss. In zwei Jahren hat es nicht nur überlebt – es hat sich selbst gebildet, ohne Lehrer, ohne Schule, ohne Konformität.
Was ist Bildung wirklich?
Das bringt uns zur Frage: Was ist Bildung? Für das Schulsystem Deutschland ist Bildung das Abfüllen von Fakten – Schillers Glocke auswendig lernen, ohne zu fragen, warum. Für mich ist Bildung etwas anderes: den Hunger nach Wissen entfachen, Neugier fördern, Querdenken ermöglichen. Das Schulsystem Deutschland muss sich ändern, wenn wir Kinder auf die Zukunft vorbereiten wollen. Es muss das Recht auf Bildung ernst nehmen – nicht als Recht auf Konformität, sondern als Recht auf Neugier und Selbstständigkeit.
Praktische Schritte: Wie wir das Schulsystem Deutschland verändern können
Wie können wir das Schulsystem Deutschland in der Praxis umgestalten? Hier sind ein paar pragmatische Ansätze, die wir als Eltern, Großeltern oder einfach als besorgte Bürger umsetzen können:
- Neugier fördern statt Fakten pauken: Statt Kinder mit Lehrplänen zu überladen, sollten wir ihnen Raum geben, ihre eigenen Fragen zu stellen. Wenn ein Kind wissen will, wie eine Rakete rückwärts landet, dann lasst es das herausfinden – mit Büchern, Videos oder dem Smartphone. Das Schulsystem Das Schulsystem Deutschland setzt auf Frontalvorträge, sollte aber Projektarbeit einführen, bei der Kinder selbstständig Themen erforschen, die sie interessieren.
- Digitale Bildung nutzen: Das Schulsystem Deutschland hinkt bei der Digitalisierung hinterher. Smartphones und Internet sind keine Feinde, sondern Werkzeuge. Kinder können mit einem Smartphone mehr lernen als in einem Jahr Schule – wenn wir ihnen zeigen, wie sie Wissen selbstständig finden. Schulen sollten digitale Bildung in den Vordergrund stellen, nicht als Extra, sondern als Kernbestandteil.
- Konformität hinterfragen: Wir müssen Kinder ermutigen, „Warum?“ zu fragen, statt „Das ist halt so“ zu akzeptieren. Das Schulsystem Deutschland belohnt Gehorsam, aber die Welt braucht Querdenker. Lehrer sollten Kinder ermutigen, Regeln zu hinterfragen und eigene Lösungen zu finden, statt nur den Lehrplan abzuarbeiten. Was passiert mit Kindern, die hinterfragen? Sie werden nicht gefördert, sondern sind die Außenseiter und „stören“ den Unterricht. Stolze Lehrer könnten mit jeder Frage dazulernen. Das wäre Wissenschaft. Der Rest ist Aufsagen.
- Verantwortung übernehmen: Die „Aber“-Gesellschaft entsteht, weil das Schulsystem Deutschland Kinder dazu erzieht, Macht abzugeben. Wir müssen ihnen beibringen, Verantwortung zu übernehmen – für ihr Lernen, für ihre Entscheidungen, für ihr Leben. Das fängt zu Hause an: Wenn dein Kind eine Frage hat, sag nicht „Frag den Lehrer“, sondern „Lass uns das zusammen herausfinden.“
- Noten abschaffen. Noten sind Vergleiche. Ist es nötig alle gleich zu machen? Brauchen wir lauter Bankberater oder nur Maurer? Ist ein Kind schlechter, weil es Rechtschreibung nicht gut kann, aber in Mathematik jeden Romanautor in die Tasche steckt? Muss jeder das perfekte Diktat schreiben, um im Leben Häuser zu bauen? Fächer wie Ethik, Religion haben in der Schule nichts verloren. Kinder sollen Bildung erfahren und keine Werbeveranstaltungen besuchen müssen. Interessiert sich ein Kind für Religion, wird es sich schon kümmern.
- Psychologie und Philosophie einführen – Achtsamkeit, selbstbewusste Entscheidungen fördern, verstehen, warum der Mensch tickt, wie er tickt, und in der Philosophie Dinge aus anderen Blickwinkeln sehen. Denker haben Erkenntnisse. Beamte befolgen Regeln. Finanzsysteme verstehen, Steuersystem verstehen (doch wer soll es lehren?) Siehe auch meinen Beitrag zu „Achtsamkeit„
Ein Anfang von unten
Diese Schritte sind kein Allheilmittel, aber sie sind ein Anfang. Das Schulsystem Deutschland wird sich nicht über Nacht ändern – aber wir können den Wandel von unten beginnen, indem wir Neugier und Selbstständigkeit fördern. Das kann jeder machen, der Kinder hat. Ob Eltern oder Großeltern. Mit Kindern die Welt entdecken. Zeit für Kinder nehmen. Was kann man in der Zeit Besseres erreichen? Wer kennt nicht die Geschichte des Kindes, das seinen Vater nach seinem Stundenlohn fragte?

Die Zeit des Vaters bezahlen?
Eines Abends kam der Vater gestresst von der Arbeit nach Hause und wollte sich nur ausruhen. Sein kleiner Sohn, vielleicht 6 Jahre alt, kam zu ihm und fragte: „Papa, wie viel verdienst du in der Stunde?“ Der Vater, genervt, antwortete: „50 Euro, aber warum fragst du?“ Das Kind lief in sein Zimmer, plünderte sein Sparschwein, zählte 50 Euro zusammen und rannte zurück. Es hielt dem Vater die Münzen hin und sagte: „Hier, Papa, 50 Euro. Kannst du jetzt eine Stunde mit mir spielen?“ Der Vater war sprachlos. In diesem Moment erkannte er, dass keine Arbeit der Welt wichtiger ist als die Zeit mit seinem Kind. Diese Stunde, die er mit seinem Sohn verbrachte, prägte das Kind mehr als jeder Lehrplan es je könnte – denn sie zeigte ihm, dass Neugier, Liebe und gemeinsame Zeit das wahre Fundament für Bildung sind.
Die Macht nicht abgeben
Es zeigt, dass wir nicht die Macht an das Bildungssystem abgeben müssen. Würden wir das machen, wären wir nicht anders als die „Aber“-Gesellschaft. Wir können Dinge wertfrei annehmen, Akzeptanz üben – akzeptieren oder ablehnen – wir können das Bildungssystem als Einzelperson nicht ändern. Alleine der Versuch würde immense Energie verschlingen.
Konsum oder Zukunft?
Aber jedes einzelne Elternteil kann sich überlegen, ob das neue Smartphone wichtiger ist als die Zeit mit dem Kind. Ob das alte Smartphone wirklich kaputt ist, oder ob man nur konsumieren muss? Geld, welches man nicht verdienen muss, aber in die Zukunft des Kindes investieren kann. Auch Gutenberg, Tesla und Musk lebten, leben in einer angepassten Welt. Doch haben sie sich davon nicht von ihren Plänen abbringen lassen und sind berühmte Querdenker geworden. Wer erinnert sich noch daran, wer vor 5 Jahren Bildungsminister war?
Ein Aufruf: Entfacht die Neugier!
Wir müssen das Schulsystem Deutschland neu denken. Hört auf, Kinder mit vorgegebenem Wissen abzufüllen. Entfacht ihren Hunger nach Wissen. Gebt ihnen den Tipp: Frag das Smartphone. Lasst sie wissen wollen, warum 1 + 1 = 2 ist. Der Rest kommt von selbst – Lesen, Schreiben, Raketen einparken. Ohne Abi, ohne Schillers Glocke, ohne PISA. Querdenker wie Gutenberg, Tesla, Musk – und das Kind in der Savanne – zeigen: Neugier verändert die Welt, wenn man wissen will, wie sie funktioniert.
Ein paar persönliche Worte zum Schluss
Für mich ein sehr bewegendes Thema, weil es im Grunde die Ursache aller unserer Probleme aufzeigt. Wir können Schrauben drehen wo wir wollen, das Fundament liegt nicht in mehr Bildung, sondern in richtiger Bildung. Es wäre ein schwieriges Durchsetzen. Die Erkenntnis habe ich letztendlich nicht erfunden. LeBon, Milgram kenne nicht nur ich. Andere Menschen verstehen es, für ihre Interessen auszunutzen. Ob Politik oder Interessensgruppen. Allesamt sind an einer Querdenkergesellschaft nicht interessiert. Das würde ihr Geschäftsmodell zerstören.
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Quellenangabe
- PISA-Studie 2022: Die Ergebnisse der PISA-Studie 2022 zeigen, dass Deutschland in Mathematik unter dem OECD-Durchschnitt liegt. Mehr dazu: OECD PISA 2022 Results
- Verband Bildung und Erziehung (VBE): Der VBE kritisiert die Überladung der Lehrpläne im Schulsystem Deutschland. Details auf der VBE-Webseite: VBE Stellungnahme Lehrpläne
- Milgram-Experiment: Das Milgram-Experiment (1961) zeigt, wie Menschen Verantwortung abgeben, wenn sie „nur Befehle befolgen“. Mehr Informationen: Milgram Experiment – Wikipedia
- Querdenker und Innovation: Querdenker wie Gutenberg, Tesla und Musk haben die Welt verändert. Ein Artikel über die Bedeutung von Querdenken: The Power of Thinking Differently – FasterCapital
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