Lieber Leser,
die Welt da draußen ist laut. Panikmeldungen, Skandale, politische Debatten – es ist ein endloser Strudel, der uns auffrisst, wenn wir nicht aufpassen. In meinem neuesten Video habe ich darüber gesprochen, wie wir diesem Wahnsinn entkommen können: durch Selbstversorgung und Achtsamkeit. Und nein, du brauchst keinen Garten, um dein Leben in die Hand zu nehmen. Lass uns gemeinsam eintauchen.
Auswandern oder bleiben? Die falsche Frage!
Die Diskussionen in den sozialen Medien kochen hoch: Auswandern oder bleiben? Die einen schreien „Verräter“, die anderen packen schon die Koffer. Ich verstehe beide Seiten – meine Frau und ich sind ausgewandert, nach Tschechien. Aber darum soll es hier nicht gehen. Auswandern ist kein Allheilmittel, und es ist nicht für jeden richtig. Wichtig ist: Hör auf, dich von anderen beeinflussen zu lassen. Lies dich ein, informiere dich selbst, und entscheide bewusst. Wenn du das nicht kannst, bleib, wo du bist. Punkt.
Achtsamkeit: Einfach, aber revolutionär
Achtsamkeit wird oft mit Esoterik verbunden. Doch dem ist nicht so. Es ist einfacher, als du denkst. Stell dir vor, du sitzt mit einer Tasse Kaffee. Konzentriere dich nur darauf: Wie schmeckt er? Ist er heiß, bitter, süß? Bewerte nicht, nimm es einfach wahr. Das ist Achtsamkeit – bewusst im Moment sein, ohne Ablenkung durch Handy, Nachrichten oder Panikvideos.
Ich mache das seit 20 Jahren, mal mehr, mal weniger bewusst. Das Ergebnis? Du wirst stressresistenter, fokussierter, und die Welt da draußen verliert ihre Macht über dich. Achtsamkeit ist kein Hokuspokus, sondern eine Entscheidung: Hör auf, dich von Algorithmen und Panikmeldungen steuern zu lassen. (Digitale Achtsamkeit – Algorithmen bestimmen unser Leben)
Selbstversorgung ohne Garten: Gesünder, günstiger, freier
Selbstversorgung bedeutet nicht, einen Bauernhof zu kaufen. Es geht darum, Verantwortung für dein Leben zu übernehmen – auch in einer Stadtwohnung. Ein Beispiel: Gemüsebrühe. Warum kaufst du Fertigpulver voller Chemie, wenn du sie selbst machen kannst? Karotten, Sellerie, Lauch – alles, was du brauchst, gibt’s günstig direkt beim Bauern oder im Gemüseanbaugebiet in deiner Region (z. B. das Knoblauchsland bei Nürnberg).
Koche 10 Liter auf einmal, fülle sie in Flaschen, lagere sie im Keller. Fertig. Das kostet fast nichts, ist gesund und schmeckt besser als jeder Einheitszuckergeschmack aus dem Supermarkt. Brot backen? 10 Minuten Arbeit, 1 Euro Kosten, und du hast etwas, das 8-Euro-Brot in den Schatten stellt. Einfaches Bauernbrot Rezept: verträgliches Brot – im Gusstopf selbst gebacken

Warum das System liebt, wenn du kaufst
Die Lebensmittelindustrie verdient Milliarden mit hochverarbeiteten Produkten. Für 1 Euro Gewinn zahlst du 40–50 Euro an Gesundheitskosten – Verdauungsprobleme, Kreislaufbeschwerden, alles nachweisbar. Jedes Gulaschfix, jeder Joghurt ist voll mit Zucker, Salz und Chemie. Selbstversorgung ist Widerstand. Indem du nicht kaufst, entziehst du dem System Geld und Macht.
Panikvideos ändern nichts
Ich sehe es in den Kommentaren: Viele schimpfen, liken, teilen – und springen zum nächsten Panikvideo. Aber was ändert das? Nichts. Statt dich in Wut zu verlieren, sei achtsam: Was kannst du heute tun? Koche eine Suppe, back ein Brot, kauf direkt beim Bauern. Kleine Schritte, die dich unabhängiger machen. Fängst du erstmal damit an, ergeben sich Möglichkeiten, an die denkst du heute noch nicht mal. Nicht gleich alles hinwerfen, sondern Schritt für Schritt.
Meine Frau und ich leben das. Wir machen unser Öl, unsere Salben, unser Essen. Es spart Geld, macht Spaß und gibt Kontrolle zurück. Und ja, es fühlt sich verdammt gut an, dem System nicht mehr blind zu folgen.
Dein Weg beginnt jetzt
Du bist verantwortlich für dein Leben. Nicht die Politiker, nicht die Algorithmen, nicht die Panikmacher. Fang klein an: Trink einen Kaffee achtsam. Koche eine Brühe. Schau, was du wirklich brauchst, statt was dir aufgeschwatzt wird. Auf Michelswelt.blog findest du mehr Tipps, z. B. zur Krisenvorsorge in der Stadt – Skills statt Dosen oder zum Brotbacken.
Was ist dein erster Schritt zur Selbstversorgung? Schreibe es in die Kommentare – nicht für den Algorithmus, sondern um andere zu inspirieren. Und wenn du mehr über Achtsamkeit und Selbstversorgung erfahren willst, abonniere meinen Blog oder schau dir das Video an.
Lebe bewusst,
Michel



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