Auf meiner Terrasse im Böhmerwald, mit einer Tasse Kaffee in der Hand, beginnt jeder Morgen mit einem Ritual: Ich atme tief ein, spüre den Duft von Thymian und Rosmarin, höre die Vögel ihr Lied singen und lasse den Moment auf mich wirken. Hier, weit weg von der Hektik der Stadt, habe ich Achtsamkeit entdeckt – nicht als esoterischen Hype, sondern als bodenständige Kraft, die mich die Welt klarer sehen lässt. Aus dieser Ruhe heraus ist die Geschichte von Jonas entstanden, eine Erzählung, die von Doppelmoral, Gemeinschaft und der Suche nach dem Wesentlichen handelt. Das erste Kapitel, „Doppelmoral – Jonas entdeckt die Achtsamkeit“, ist bereits auf Draft2Digital verfügbar. Hier auf michelswelt.blog gebe ich euch einen Vorgeschmack auf die Reise, die Jonas antritt – und lade euch ein, mitzukommen.

Von der Stadt ins Paradies: Jonas’ Anfang
Jonas war ein Stadtkind, gefangen im Lärm von hupenden Autos, flimmernden Bildschirmen und stickiger Büroluft. In seinem alten Leben scrollte er durch Nachrichten von Kriegen, hörte Kollegen über Rüstungsaktien schwärmen und spürte die Absurdität: Warum war es normal, über Zerstörung zu sprechen, aber peinlich, über Liebe, Freiheit oder ein selbstbestimmtes Leben nachzudenken? Die Doppelmoral nagte an ihm – Kirchen segneten Raketen, aber verdammten gescheiterte Beziehungen; Kollegen grinsten den Chef an, um ihn später zu kritisieren. Erschöpft von dieser Welt kündigte Jonas seinen Job, packte seine Sachen und zog aufs Land.
Im Böhmerwald fand er ein altes Haus, umgeben von einem verwilderten Garten mit Obstbäumen, Beerensträuchern und Blumen, die sich durchs Unkraut kämpften. Es war Liebe auf den ersten Blick. Der geschotterte Weg, der unter seinen Schuhen knirschte, zwang ihn zur Langsamkeit. Die Vögel, der Wind, die summenden Bienen – alles flüsterte: „Hier bist du richtig.“ Jonas begann, den Garten zu pflegen, Tomaten, Zucchini und Salat zu pflanzen. Jeden Morgen setzte er sich auf die Terrasse, eine Tasse Kaffee in der Hand, und fragte sich: „Was ist wirklich wichtig?“ In dieser Stille entdeckte er Achtsamkeit – nicht durch Klangschalen oder Räucherstäbchen, sondern durch die Erde unter seinen Fingern und die Klarheit seiner Gedanken.
Das erste Kapitel, „Doppelmoral – Jonas entdeckt die Achtsamkeit“, erzählt, wie Jonas die Widersprüche der Welt erkennt. Er trifft einen Wanderer, der ihm die Augen öffnet: Achtsamkeit ist keine Mode, sondern eine „unzerstörbare Pflanze“, die ihn immun macht gegen Propaganda und gesellschaftliche Normen. Jonas beginnt, die Doppelmoral zu entlarven – eine Welt, die Krieg toleriert, aber Leidenschaft verdammt, ist aus dem Gleichgewicht. Seine Geschichte ist ein Aufruf, im Hier und Jetzt Wurzeln zu schlagen und die eigene Wahrheit zu finden.
Ein Garten der Gemeinschaft: Miras Einfluss
Die Geschichte von Jonas nimmt eine Wendung, als Mira, eine Wanderin mit einem Rucksack voller Bücher, an seinem Gartenzaun auftaucht. Mira ist eine Botschafterin der Geschichten, die den Lärm der Stadt hinter sich gelassen hat, um Menschen durch Bücher zu verbinden. Unter dem Apfelbaum in Jonas’ Garten teilt sie ihre Erlebnisse: wie sie in Dörfern vorgelesen hat, Nachbarn zusammengebracht und Gemeinschaft geschaffen hat. Ihre Worte treffen Jonas tief: „Die Menschheit ist wie ein Garten. Manche Pflanzen wachsen wild, andere brauchen Pflege. Aber alle sind durch die Erde verbunden.“

Mira schlägt ein Experiment vor: einen Abend in Jonas’ Garten, bei dem Nachbarn, Wanderer und Reisende Geschichten, Lieder oder Gedichte teilen – mit einer Regel: Zuhören, ohne zu werten. Jonas ist skeptisch. „Was, wenn jemand von Krieg spricht? Oder von Dingen, die mich wütend machen?“ Mira lächelt: „Dann hörst du trotzdem. Achtsamkeit heißt, den Moment zu akzeptieren, wie er ist.“ Der Abend wird zu einem Wendepunkt. Unter dem Sternenhimmel des Böhmerwalds versammeln sich Menschen: Václav, ein alter Bauer, spricht von der Ernte; Eliška, eine junge Musikerin, singt von Freiheit; Karel, ein ehemaliger Soldat, erzählt von seinen Albträumen; Lenka, eine Lehrerin, liest ein Gedicht über Hoffnung. Die Sprachbarriere – Jonas und Mira sprechen kaum Tschechisch – wird zur Stärke, als Gesten und einfache Wörter wie „Hoffnung“ oder „Freundschaft“ Brücken bauen.
Dieser Abend, den ihr im ersten Kapitel als Teaser erlebt, ist der Kern der Geschichte. Jonas erkennt, dass Achtsamkeit nicht nur Stille ist, sondern Zuhören, Mitfühlen, Verbinden. Mira verabschiedet sich, aber ihre Worte bleiben: „Wenn du achtsam bist, findest du die Wurzeln, die uns verbinden. Und dann kannst du pflanzen, statt zu zerstören.“ Jonas nimmt sich vor, weiter zu pflanzen – durch Treffen in seinem Garten, durch Geschichten, die er teilt, durch ein Leben, das die Doppelmoral hinterfragt.
Warum diese Geschichte?
Die Geschichte von Jonas ist meine Geschichte – und vielleicht auch deine. Seit 2020 lebe ich im Böhmerwald, fernab von Propaganda und Hektik. Damals, während Corona, war ich allein hier, meine Frau in Deutschland, gefangen in einem Friseursalon, der geschlossen war, während Supermärkte offen blieben. Die Widersprüche – Maßnahmen, die keinen Sinn ergaben, Politik, die Menschen spaltete – trieben mich zur Verzweiflung. Doch in der Stille des Böhmerwalds fand ich Ruhe. Ich begann, einen YouTube-Kanal und später diesen Blog, michelswelt.blog, aufzubauen. Erst mit Nachrichten, dann mit Kochrezepten, schließlich mit Achtsamkeit, Landleben und Reisen im Böhmerwald. Jonas ist aus dieser Reise entstanden, ein Held, der meine Fragen und Hoffnungen spiegelt: Wie können wir verbunden bleiben, trotz Spaltung? Wie können wir die Doppelmoral entlarven, ohne zu zerstören?
Die Geschichte spricht deutsche Leser an, die wie ich die Stadt hinter sich gelassen haben oder davon träumen. Sie spielt im Böhmerwald, wo der geschotterte Weg zur Langsamkeit zwingt und die Natur lehrt, im Moment zu sein. Die Sprachbarriere – meine Frau und ich sprechen kaum Tschechisch – wird zur Metapher für Verbindung: Durch Gesten, Lachen und Wörter wie „Sprache verbindet“ wachsen Brücken. Die Geschichte ist bodenständig, ohne esoterischen Klang, und doch tiefgründig. Sie zeigt, wie Achtsamkeit uns hilft, die Wurzeln der Menschheit zu finden – nicht durch große Gesten, sondern durch kleine, ehrliche Momente.
Was erwartet euch in den nächsten Kapiteln?
Das erste Kapitel, „Doppelmoral – Jonas entdeckt die Achtsamkeit“, ist der Anfang einer Reise, die 17 Kapitel umfasst. Jedes Kapitel wird auf Draft2Digital hochgeladen, als Kurzgeschichte, die ihr einzeln lesen könnt. In den kommenden Kapiteln wird Jonas seine Treffen im Garten fortsetzen, Nachbarn und Wanderer zusammenbringen und die Regel „Zuhören ohne Werten“ vertiefen. Er wird durch den Böhmerwald wandern, wird Wanderwege erkunden und die Natur als Lehrerin nutzen. Er wird Rezepte aus seinem Garten teilen – Kürbissuppe, Brot mit Kräutern –, die Achtsamkeit im Alltag spürbar machen. Und er wird weiter die Doppelmoral hinterfragen, nicht mit Wut, sondern mit der „unzerstörbaren Pflanze“ der Achtsamkeit.
Die Geschichte ist mehr als eine Erzählung. Sie ist ein Aufruf, eure eigenen Wurzeln zu finden. Ich plane, die Treffen aus der Geschichte real im Böhmerwald umzusetzen – Abende unter dem Apfelbaum, wo wir Geschichten teilen, ohne zu werten. Wanderungen, bei denen wir die Stille der Natur spüren. Rezepte, die uns erden. Alles mit dem Hintergrund Achtsamkeit, aber ohne Klangschalen oder Räucherstäbchen – nur mit Erde, Herz und Gemeinschaft.
Lest, teilt, pflanzt!
Das erste Kapitel ist auf Books2Read verfügbar – holt es euch und taucht in Jonas’ Welt ein. Auf michelswelt.blog werde ich die Geschichte weiter begleiten, mit Teasern, Fotos aus meinem Garten und Berichten von den ersten realen Treffen. Folgt mir auf Instagram und Facebook, wo ich Zitate aus der Geschichte teile, wie: „Achtsamkeit ist wie ein Garten: Man pflanzt, man pflegt, man wartet.“ Oder: „Sprache verbindet, wenn wir mit dem Herzen hören.“ Schaut auf YouTube vorbei, wo ich bald Videos hochlade – von Wanderungen im Böhmerwald und den Treffen, die Jonas’ Vision lebendig machen.
Ich lade euch ein, Teil dieser Reise zu werden. Setzt euch für fünf Minuten hin, atmet tief ein und fragt euch: „Was ist mir wirklich wichtig?“ Teilt eure Gedanken in den Kommentaren: Was hindert euch, achtsam zu leben? Welche Doppelmoral seht ihr in der Welt? Welche Geschichte würdet ihr in Jonas’ Garten erzählen? Lasst uns gemeinsam Wurzeln schlagen – für eine Welt, in der Frieden und Freiheit nicht nur Worte sind.
Mit Achtsamkeit und Mut,
Jonas vom Land (und Michel aus dem Böhmerwald)



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