Heute war der 1. Mai. Feiertag, manche nennen ihn „Tag der Arbeit“. Schon ein kleiner Widerspruch? Aber egal. Widersprüche liebt die Gesellschaft. Für mich war es ein Tag wie jeder andere Tag auch. Die Fichten sind ausgetrieben, ich habe ein Glas von den jungen Spitzen geerntet. Das gibt ein Fichtennadelöl. Hilft gut bei Verspannungen, bei Erkältungen, bei Atembeschwerden. Mit Rapsöl aufgefüllt, steht es jetzt beim Löwenzahnöl am warmen Platz, wird täglich einmal geschüttelt und in etwa 3 bis 4 Wochen ist es fertig. Dazu kommt dann ein Beitrag.
Gestern habe ich mein jährliches Kilo Spargel gekauft. Meiner Frau schmeckt Spargel nicht, muss ich immer alleine essen. Wie ich Spargel verarbeite, habe ich bei YouTube im letzten Jahr schon hochgeladen.
Ich habe mit Grok ein bisschen diskutiert (mache ich häufig) und habe eine neue Idee entwickelt:
Spargel mit Senf-Vinaigrette
Zutaten (für 4 Personen):
- 1 kg gekochter weißer Spargel
- 2 EL Rapsöl
- 1 EL Weißweinessig (oder Balsamico)
- 1 TL Senf – selbstgemacht!
- 1 TL Honig oder Apfeldicksaft (optional, für leichte Süße)
- Salz, Pfeffer
- Wasser oder Spargelsud
- Kleine Würfel aus Wurzelgemüse (z. B. Karotten, Lauch, Sellerie) blanchiert (bissfest gekocht).
- Frische Kräuter (z. B. Schnittlauch oder Liebstöckel)
Zubereitung:
- Öl, Essig, Senf, Honig, Salz und Pfeffer zu einer Vinaigrette verrühren. Die darf ruhig etwas schärfer sein, man kann die dann mit Spargelsud oder Wasser strecken. Die Gemüsewürfel unter mischen.
- Gekochten Spargel, z. B. in einer Auflaufform (hier unsere von Amazon) anrichten, Vinaigrette drübergießen, ziehen lassen.
- Mit Kräutern (frischer Schnittlauch) garnieren. Kann warm oder kalt serviert werden.
Die Abschnitte vom Spargel schälen, also die unteren Abschnitte und die Schalen, habe ich dann gleich im Spargelsud mit gekocht. Wäre schade die wegzuwerfen. Gibt Geschmack in den Sud. Einmal durchs Sieb und schon hat man einen Spargelfonds für Spargelsuppe (das Video ist schon 2 Jahre alt, ändert aber nichts am Inhalt):
Ach ja, der Senf:
Ich habe da mal vor einiger Zeit Senfmehl gekauft: (Senfmehl, gelb bei Amazon) bei der Idee mit dem Senfdressing, habe ich mir gedacht, den Senf müsste man doch auch selbst machen können. Nichts einfacher als das! Man nimmt 50 g Senfmehl, etwa 20 ml Essig, etwa 80 ml Spargelsud (kalt wird der Senf schärfer, bei etwa 40°C ist der Senf nicht mehr so scharf), 1 TL Salz, 1 – 2 TL Honig oder Apfeldicksaft.
Den Sud und den Essig in einer Schüssel mit dem Schneebesen verrühren, Salz zugeben, dann das Senfmehl langsam einrühren (so klumpt es nicht) bis eine cremige Masse entsteht (notfalls noch ein bisschen Spargelsud oder Wasser zugeben. Am Schluss mit Honig oder Apfeldicksaft abschmecken. Die Masse in ein verschließbares Glas geben, 1 Tag im Kühlschrank ziehen lassen, fertig! Ich habe noch Schnittlauch mit in den Senf gerührt. Jetzt habe ich einen Schnittlauchsenf. Kann man alles mögliche reingeben. Finde ich interessant.
Der Spargel zieht jetzt im Kühlschrank durch, der Senf ebenfalls. Morgen geht es ans Bretter schneiden. Mein Tinyhaus muss langsam weiter gebaut werden. Ich habe da eine tolle Idee. Jonas hat mir wieder eine neue Geschichte erzählt. Folgt ihm: Jonas und die Achtsamkeit
Ihr dürft gerne einen Kommentar hier hinterlassen. Soziale Medien (ja, da gehören Blogs dazu!) leben vom Austausch. Magst Du Spargel?
Euch einen schönen Tag
Michel



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