Samstagmorgen, 7 Uhr. Der April ist mild, mein Kaffee dampft in der Tasse, und ich sitze auf meiner Gartenbank. Die Vögel zwitschern, der Nachbar joggt seine Runde – pünktlich wie immer –, und die Kehrmaschine surrt leise die Straße entlang. Ein Moment, der nach Ruhe schmeckt, nach Klarheit. Diese Woche denke ich über soziale Medien und Algorithmen nach. Wie sie uns lenken und steuern. Ich finde ein spannendes Thema in der Serie „Achtsamkeit im Alltag“. Brauchen wir nicht eine digitale Achtsamkeit? Eine bewusste Nutzung von Sozialen Medien, ja auch unserem Smartphone. Algorithmen lenken dich oft in Interessen, die du vielleicht gar nicht willst. Wie du dem mit Achtsamkeit begegnest, erkläre ich im folgenden Beitrag.
Algorithmen die das Leben bestimmen
Algorithmen sind darauf ausgelegt, deine Aufmerksamkeit zu fesseln. Das kann praktisch sein, aber auch problematisch. Alle Anbieter von Sozialen Medien, aber auch Kaufplattformen, etc. nutzen Algorithmen. Sie speichern das Nutzerverhalten und programmieren die Seite so, dass sie unsere Interessen möglichst gut bedient. So versuchen die Plattformen den Nutzer möglichst lange auf der Seite zu halten. Als Beispiel: Du schaust ein YouTube-Video über Gartenarbeit. Der Algorithmus schlägt im gleichen Moment noch mehr solche Videos vor. Viele Nutzer klicken sich dann von einem zum nächsten Video durch und merken nicht, wie die Zeit verrinnt. Der Plattformbetreiber kann so möglichst viel Werbung verkaufen.
Digitale Achtsamkeit gegen die digitale Falle
Digitale Achtsamkeit verhindert, dass wir in diese Falle tappen. Aber auch Benachrichtigungen lenken uns ab. Die Plattformen senden Benachrichtigungen auf das Smartphone um auf sich aufmerksam zu machen. Der Algorithmus ist dabei so eingestellt, dass er auch die Nutzungsdauer des Nutzers kennt und sich dem anpasst. Sie erhöhen ganz subtil wird deine Nutzungsdauer durch erhöhte Benachrichtigungsfrequenz. Mein Tipp: Benachrichtigungen abschalten! Digitale Achtsamkeit fängt mit technischen Dingen an. Von Dingen die mich nicht ablenken, muss ich mich auch nicht achtsam fernhalten.

filtern und regulieren – Algorithmen
Algorithmus – Filter auch für Meldungen aus Sozialen Medien. Er reguliert auch, welche Meldungen/Beiträge häufig angezeigt werden. Wird ein Beitrag oder bei YouTube ein Video häufig geklickt, schlägt der Algorithmus das Video, den Beitrag häufiger vor. Der Mensch lässt sich von „Sensationen“ oder neudeutsch „Trigger“ mehr beeinflussen. „Clickbait“ ist das Schlagwort dazu. Viele Beiträge sind bewusst provokativ geschrieben. Das verleitet viele Nutzer dazu, den Beitrag anzuschauen und wenn es gut gemacht ist, auch zu Reaktionen. Der Algorithmus erkennt das und schlägt den Beitrag noch häufiger vor – es geht „viral“. Lebt man die Digitale Achtsamkeit, erkennt man solche Beiträge. Algorithmen lieben Lärm. Meist sind es völlig belanglose Dinge, die nur künstlich aufgeblasen werden.
Digitale Achtsamkeit oder in der Blase stecken
Soziale Medien ermöglichen eigentlich auch die Vielfalt, die etablierte Medien wie Fernsehen oder Druckmedien nicht bringen. Wären da nicht die Algorithmen. Durch Schlagwörter (Tags) und bestimmte Begriffe im Text werden diese angeregt. Besonders bei Nachrichten bekommt der Nutzer dann nur eine bestimmte Nachrichtenkategorie angezeigt. Digitale Achtsamkeit bedeutet, dass man dies erkennt und die sozialen Medien entsprechend steuert. Man muss dazu die Suchfelder nutzen. Interessiere ich mich z. B. für Landwirtschaft, wird mir vom Algorithmus nur noch Landwirtschaft vorgeschlagen. Andere Nachrichten muss man aktiv mit den Suchfeldern auswählen. Verlässt man sich auf die Algorithmen, steckt man in der sprichwörtlichen „Blase“ fest und denkt, die Welt besteht nur noch aus Landwirtschaft.
Algorithmen können auch Stress auslösen. Da „virale“ Beiträge häufiger vorgeschlagen werden, sieht der Nutzer auch viele „Eilmeldungen“, viele laute Beiträge. Häufig völlig ohne Substanz, dafür aber gespickt mit vermeintlichen Skandalen und Aufregern. Viele Nutzer springen von einem Skandal zum nächsten Aufreger. Die Meldungen werden immer schneller und kürzer. Für Hintergründe bleibt keine Zeit. Ich habe das auch schon bei vielen Videos gemerkt. Es geht nicht mehr um Information, es geht nur noch um Klicks. Aufreger, Skandal, nächstes Video. Mit meiner eher ruhigen Art und dem Versuch, ein paar Hintergründe, bzw. Lösungsansätze zu bringen, bin ich für die Algorithmen nicht geeignet.
Selbstlernende Algorithmen
Besonders die schnellen Plattformen wie X, Instagram und Tiktok setzen auf selbstlernende Algorithmen. Diese erkennen schnell das Nutzerverhalten und fördern somit impulsives Scrollen am Bildschirm. Die eigentliche Botschaft wird häufig nicht mehr wahrgenommen. Es entsteht eine regelrechte Bilder- und Nachrichtenflut. Die Reizeinflüsse werden optimiert, es wird zu Reaktionen wie Likes und Kommentaren angeregt. Beiträge, die diese Reize anregen werden von den Algorithmen bevorzugt, weil der Nutzer häufiger interagiert und somit länger auf der Plattform bleibt. So wird die Plattform immer schneller und lauter. Wenn der Nutzer sich der digitalen Achtsamkeit bewusst ist, kann er sich dem entziehen. Der Stresslevel wird gesenkt, die Aufmerksamkeit und Konzentration wird gestärkt.
Wie funktioniert der Algorithmus genau?
Wie der jeweilige Algorithmus im Detail funktioniert, wissen wohl die Plattformen selbst nicht so genau. Es ist ein komplexes Programm, welches von einer Vielzahl von Programmierern erstellt, erweitert und betreut wird. So ergibt sich, dass niemand eine vollständige Übersicht hat. Es gibt eine Vielzahl von Spekulationen darüber, viele Beitragsersteller versuchen den Algorithmus zu verstehen und auszutricksen. Wenn man jedoch ehrlich sein will, weiß niemand genau wie welcher Algorithmus funktioniert. Ich habe oben nur die grundlegenden Eigenschaften beschrieben. Alles weitere liegt im Bereich der Spekulation.
Wie hilft digitale Achtsamkeit?
Achtsamkeit bedeutet, mit voller Aufmerksamkeit im Moment zu sein und deine Gedanken und Handlungen bewusst zu steuern. Sie hilft dir, den Einfluss von Algorithmen zu erkennen und die Kontrolle zurückzugewinnen. Menschen die Achtsamkeit üben, sind sich ihrem Verhalten ständig bewusst. Wie ich in mehreren Beiträgen (z. B. Bewusst Essen: Der Geschmack der echten Lebensmittel ) schon beschrieben habe, hat Achtsamkeit nur wenig mit Meditation und schon gar nichts mit Klangschalen und Räucherstäbchen zu tun. Achtsamkeit ist nicht mehr, als sich seinem Tun im Moment, im Hier und Jetzt bewusst zu sein. Dazu braucht es lediglich die Aufmerksamkeit des Moments. Keine Sitzkissen, keine Klangschalen, keine Räucherstäbchen.
Digitale Achtsamkeit bedeutet, dass man sich bewusst wird, wenn man z. B. das Smartphone in die Hand nimmt, um Benachrichtigungen zu prüfen. Dass man bewusst entscheidet, ob die Nachrichten in WhatsApp-Gruppen wirklich der Information dienen oder sich Nutzer nur langweilen und die Teilnehmer mit Beiträgen zumüllen. Auch auf Plattformen kann man digitale Achtsamkeit nutzen. Man kann die Plattformen aktiv nutzen und gewünschte Informationen filtern. Man kann die Plattformen und Algorithmen auch im gewissen Maße steuern. Die Algorithmen zeigen im Prinzip das an, was der Nutzer sehen möchte. Also kann man das den Algorithmen mitteilen. Man nutzt aktiv die Suchfelder. Wenn ich im Suchfeld „Top News“ eingebe, kann ich davon ausgehen, dass es laut und hektisch wird. Nutze ich bewusst die ruhigeren Formate, werden mir diese auch angezeigt. Doch dies bedarf aktiven Eingreifens.
Plattformen richtig nutzen
Abo-/Freundschafts-/Folge-Tabs nutzen. YouTube hat z. B. die Startseite. Hier werden Videos vorgeschlagen, die der YouTube-Algorithmus als würdig erkennt, anderen Nutzern vorzuschlagen. Das sind ganz bestimmte Regeln, die ein Video erfüllen muss, um einer breiteren Nutzergruppe vorgeschlagen zu werden. Auch bei X, bei Instagram, bei Facebook ist das so. Das sind die Lärmseiten. Man kann sich aber auch alternativ eine Anbietergruppe zusammenstellen. Das geht nicht in wenigen Minuten, das geht nur über eine gewisse Zeit. Man abonniert Kanäle, man folgt Nutzern (je nach Plattform). Bei YouTube geht man dann auf die Aboleiste und bekommt dort die neuesten Beiträge seiner abonnierten Kanäle vorgeschlagen. Die „Benachrichtigungen“ kann man dazu nicht nutzen, da diese sehr unzuverlässig funktionieren.
Abos sparsam verteilen
Deshalb sollte man mit Abos auch sparsam umgehen. Man hilft den Kanalbetreibern damit nicht mehr so wie vor wenigen Jahren. Für den „Wert“ eines Kanals zählen nur die Aufrufzahlen, die durchschnittliche Watchtime und die Interaktionsrate. Abos sind nur noch eine nette Zahl am Rande. Es gibt viele Kanäle mit hohen Abozahlen, aber minimalen Aufrufzahlen. Gerade bei Instagram kann man sich für recht wenig Geld die Follower kaufen. Nicht überall wo 100 000 Follower steht, sind auch 100 000 Leute am Kanal gewesen. Auch das ist bei allen Plattformanbietern so. YouTube ist da strenger, andere Plattformen legen weniger Wert darauf.
Will man einen Kanal unterstützen, sollte man die Inhalte konsumieren und vor allem reagieren. Ein Like, ein Kommentar hebt die Interaktionsrate und somit den Beitrag im Wert. Bei YouTube hilft man dem Kanalbetreiber vor allem auch mit der Dauer die man ein Video anschaut. Die durchschnittliche Watchtime liegt so in etwa bei 50% der Videolänge. So entscheidet sich der Werbewert des Videos und letztendlich die Einnahmen des Kanalbetreibers.
Kanäle sind meist ein Geschäftsmodell
Man muss sich bewusst sein, dass nur die wenigsten Anbieter die sozialen Medien aus Hobby füllen. In aller Regel ist es ein Verdienst, zumindest ein Zuverdienst. Erfolgreiche Auftritte auf sozialen Medien bedeuten meist einen hohen Zeitaufwand, erfordern auch ein gewisses Equipment. Das kostet Geld. Die Plattformen bieten einen Anteil an den Werbeeinnahmen, gewisse Kanäle haben Kooperationen und nutzen andere Verdienstmöglichkeiten. Ich persönlich habe damit kein Problem. Auch meine Kanäle werden monetarisiert und durch Affiliate-Links (Werbelinks zu Anbietern, die beim Kauf eine Provision zahlen) bekomme ich eine gewisse Provision. Der Leser/Zuschauer hat dadurch keine Mehrkosten, kann das Angebot ohne Geldaufwand nutzen. Öffentlich-rechtliche Medien, Zeitungen, Zeitschrifen, verteilen ihre Angebote auch nicht kostenlos.
Plattformen verdienen Geld
Auch die Plattformen machen das nicht aus Spaß, sie sind extrem wertvolle Unternehmen. Die Einnahmequellen sind vor allem der Verkauf von Werbung und Nutzerdaten. Man bekommt nichts kostenlos. Man ist das Produkt und zahlt die Rechnung mit seinen Daten. Das zu wissen hilft auch der digitalen Achtsamkeit. YouTube z. B. sammelt die Daten seiner Nutzer, mit Google verbunden, kennt das Unternehmen den Nutzer sehr genau. So kann gezielt Werbung eingeblendet werden, die den Nutzer möglichst genau betrifft. Das klappt nicht immer, aber die Unternehmen stehen damit auch erst am Anfang. Viele Nutzer beschweren sich über die Werbung, sind sich aber nicht bewusst, dass an allen Dingen im Leben ein Preisschild hängt und niemand etwas zu verschenken hat.
Praktische Tipps für den Alltag
Die Plattformen passen sich ihren Nutzern in der Handhabung an. Der Nutzer soll nicht merken, dass er die Plattform benutzt. Es muss so einfach wie möglich gemacht werden. Inhalte zählen, die eingespielte Werbung und nicht die Handhabung der Plattform. Der Nutzer soll nicht merken, dass er gerade schon 2 Stunden bei YouTube Videos konsumiert, bei Facebook seit 1 Stunde durch die Beiträge scrollt. Dem muss man sich mit digitaler Achtsamkeit bewusst sein. Bewusst ein Video suchen, anschalten, bewusst konsumieren. Nach dem Video nicht „Ach das ist auch noch interessant“, sondern bewusst abschalten. Sich nicht treiben lassen. So geht man in die digitale Falle.

Wecker stellen
Sich bewusst sein, dass soziale Medien niemals Pause machen. Man kann auch z. B. YouTube nicht fertig schauen. Bei YouTube werden geschätzt 500 Stunden Videomaterial pro Minute hochgeladen. Bei anderen Anbietern ist dies nicht anders. Man muss bewusst seine Zeit begrenzen. Das kann man z. B. mit einem Wecker üben. Menschen die in der Achtsamkeit noch nicht so viel Übung haben, merken oft nicht, wie viel Zeit sie in sozialen Medien verbringen. Auch „die Nachrichten schauen“, kann fatale Auswirkungen haben. Alleine in Deutschland gibt es geschätzt 1200 Nachrichtenkanäle. Viele davon bringen gleiche Meldungen, oftmals im gleichen Text, da dieser von Agenturen ausgegeben und so eingekauft wird. Eigenrecherche findet nur noch in sehr begrenztem Rahmen statt.
KI erstellte Beiträge im kommen
Viele Anbieter – auch Blog- und Seitenanbieter lassen ihre Beiträge von der KI erstellen. Auch ich nutze die KI – vor allem Grok – für die Recherche, habe mir aber zum Vorsatz gemacht, dass ich meine Beiträge selbst schreibe. Ich möchte meine eigene Geschwindigkeit, meinen eigenen Ton, meinen eigenen Stil behalten. KI würde diesen Beitrag in wenigen Sekunden erstellen, SEO (Search Engine Optimize) – also Suchmaschinenoptimiert gestalten und hochladen. Kennt man KI-Texte, sieht man schnell, in welchem Medium diese Texte genutzt werden oder wo noch ein Autor selbst schreibt. Auch das beinhaltet die digitale Achtsamkeit. KI macht Einheitstexte und zerstört die Vielfalt.
Routinen hinterfragen
Hat man schon den Drang, ständig auf das Smartphone zu schauen? Greift man schon teils unbewusst zum Smartphone und prüft neue Meldungen, die WhatsApp-Nachrichten, etc.? Das kann man mit Achtsamkeit merken und auch regulieren. Hier bedeutet die Achtsamkeit wieder, dass man sich dem Tun im Hier und Jetzt bewusst ist. Achtsamkeit ist ein Übungsprozess. Hat man eine gewisse Übung, ist man sich seinem Handeln ständig bewusst. Ein Tipp hierzu, das Smartphone so einstellen, dass es möglichst umständlich ist, dies zu öffnen. Nicht per Gesichtsscan oder Fingerabdruck, sondern per Zahlencode oder Muster. So muss man das Smartphone aktiv mit einem gewissen Aufwand entsperren und wird sich der Tätigkeit schneller bewusst. Ändert man dann ab und an den Code, dann wird der Prozess noch weniger zur Routine.
Bewusster Konsum
Man kann sich von den Algorithmen treiben lassen. Das führt z. B. bei Nachrichten dazu, dass man immer eine gewisse Sichtweise vorgeschlagen bekommt. Der große Nachteil von Algorithmen, aber auch der KI ist die Einseitigkeit. Laute Stimmen werden bevorzugt. Laute Stimmen werden oftmals auch mit Geld zu lauten Stimmen erhoben. Bei großen Kanälen werden dann Softwarespezialisten eingestellt, es wird Werbung zur Verbreitung geschaltet, etc. Gerade die öffentlich-rechtlichen Medienanstalten schalten sehr viel Werbung. So sind gewisse große Kanäle nicht besser, sie sind nur besser nach Vorne getrieben. Eigentlich ein Widerspruch zu den Grundgedanken der sozialen Medien, aber dieser hat sich im Laufe der Zeit so entwickelt. Mit der zukünftigen KI wird das wohl noch extremer. Die Artikel, die Videos werden in Sekunden erzeugt, optimiert und verbreitet. Dagegen hilft nur bewusster Konsum. KI-Medien kann man aktiv ausblenden, echte Kanalbetreiber liken, teilen und kommentieren. Das erhält die Vielfalt und man hat auch für die Zukunft noch Möglichkeiten eines bewussten Konsums.
Weiterführende Links:
- TAB-Bericht: Algorithmen in digitalen Medien und ihr Einfluss auf die Meinungsbildung:
Untersuchung des Büros für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB) zu Algorithmen auf Plattformen wie YouTube, Facebook und Instagram. Fokus auf deren Rolle bei der Meinungsbildung, Transparenzmängel und Regulierung (z. B. Medienstaatsvertrag, EU-Gesetz über digitale Dienste). Betont, wie Algorithmen personalisierte Inhalte auswählen, was Filterblasen fördern kann TAB-Projekte: Algorithmen in digitalen Medien - Reuters Institute Digital News Report 2024
Untersucht die Nutzung sozialer Medien als Nachrichtenquelle. Zeigt, dass 34 % der deutschen Internetnutzer wöchentlich Nachrichten über Plattformen wie Instagram (27 % bei 18–24-Jährigen) konsumieren, wobei Algorithmen die Inhalteauswahl steuern. Betont die sinkende Nutzung von Facebook (26 % weltweit) zugunsten neuerer Plattformen wie TikTok. Reuters Institute Digital News Report 2024
Fazit – Bewusste Achtsamkeit ist die Lösung
Soziale Medien, das Internet ist ein nützlicher Helfer im Alltag. Allerdings muss man es bewusst und achtsam nutzen. Lässt man sich davon treiben, wird es schnell zum Zeitdieb und man geht in die Falle der Einseitigkeit. Man muss sich bewusst sein, dass es in sozialen Medien vor allem darum geht, Geld zu verdienen. An jedem Produkt hängt ein Preisschild. Gibt es keine direkte Rechnung, ist man das Produkt. Mit Achtsamkeitsübungen kann man sich dem bewusst sein und seine selbstbewussten Entscheidungen treffen. Die Welt geht nicht unter, weil man ein „virales Video“ verpasst hat. Man muss sich der Zukunft nicht verweigern, man kann sie aktiv mitgestalten.
Ich wünsche einen entspannten Sonntag.
Newsletter-Anmeldung
Willst du keine interessanten Infos mehr verpassen? Melde dich einfach unten zum kostenlosen Newsletter an. Einmal pro Woche versende ich ihn mit den aktuellen Beiträgen und interessanten Zusatzinfos. Kein täglicher Spam, nur kompakte Informationen.



Hinterlasse einen Kommentar