„Psychologie der Massen“ und „Milgram“ tauchen in X-Posts und Foren auf – oft mit „80/20“ vermischt, als wäre Pareto der Schlüssel. Äpfel, Birnen, Zwetschgen – ein Brei aus Halbwissen. Doch Gustave Le Bon und Stanley Milgram sind keine Schlagworte, sondern Werkzeuge der Suggestion: Sie zeigen, wie Massen ticken und warum Menschen gehorchen. Neutral betrachtet, erklären sie die Dynamik hinter Gruppen und Befehlen – eine Maschine, die läuft, bis man sie durchschaut.
Le Bon: Suggestion treibt die Masse

Gustave Le Bon war ein französischer Sozialpsychologe, der vor allem durch sein Werk Die Psychologie der Massen (1895) bekannt wurde. Er untersuchte, wie Individuen in einer Masse ihr kritisches Denken verlieren und sich von Emotionen und kollektiven Impulsen leiten lassen. Le Bon argumentierte, dass Menschen in Gruppen oft irrational handeln und anfällig für Suggestionen werden, was er mit der Dynamik von Führern und der Macht der Masse erklärte.
Drei Mechanismen:
- Anonymität: In der Masse fühlt sich das Individuum entpersonalisiert, was die Hemmschwelle für impulsives oder aggressives Verhalten senkt. Le Bon sah darin eine Art Rückfall in einen „primitiven“ Zustand, in dem zivilisatorische Kontrollen wegfallen
- Ansteckung (Contagion): Emotionen und Ideen verbreiten sich in einer Masse wie ein Virus, unabhängig von ihrer Rationalität. Le Bon beschrieb dies als unbewussten Prozess, der durch Mimikry und nonverbale Signale verstärkt wird – eine Vorwegnahme moderner Konzepte wie emotionaler Ansteckung oder Spiegelneuronen.
- Suggestibilität: Massen sind extrem empfänglich für einfache, starke Botschaften, oft von charismatischen Führern gesteuert. Le Bon betonte, dass komplexe Argumente in der Masse wirkungslos bleiben – es sind Bilder, Slogans und Wiederholungen, die haften.
Die Rolle von Führern und Ideologien
Le Bon ging über die reine Massenpsychologie hinaus und analysierte die Interaktion zwischen Masse und Anführern. Er unterschied zwischen „natürlichen“ und „künstlichen“ Massen:
- Natürliche Massen entstehen spontan (z. B. bei Aufständen), während künstliche Massen durch Ideologien oder Propaganda geschaffen werden (z. B. religiöse Bewegungen, politische Revolutionen).
- Führer manipulieren die Suggestibilität der Masse, indem sie einfache Narrative oder Feindbilder schaffen. Le Bon sah darin eine Gefahr, aber auch eine unvermeidbare Konstante menschlicher Gesellschaften.
Kritische Schwächen und moderne Relevanz
Le Bons Theorie ist nicht unumstritten. Er stützte sich auf Beobachtungen, nicht auf empirische Experimente, und seine Sprache ist von einem elitistischen Ton geprägt – er sah Massen als irrational und „barbarisch“. Dennoch sind seine Ideen aktuell:
- Social Media: Die virale Verbreitung von Memes, Hashtags oder Panikreaktionen (z. B. während der COVID-19-Pandemie) spiegelt Le Bons „Ansteckung“ wider. Aus der Anonymität des Internets heraus wird sich gerne im Ton vergriffen. Medien nutzen das mit einfachen Schlagzeilen. Wer kennt nicht den Begriff „Clickbait“? Gerade bei Nachrichtenseiten lässt es sich gut erkennen. Nur die wenigsten User lesen/schauen die ganze Meldung an. Überschrift und schon rauscht die Wut in den Kommentarspalten.
- Populismus: Moderne politische Bewegungen nutzen einfache Botschaften und emotionale Aufladung, genau wie Le Bon es beschrieb.
Milgram: Suggestion als Befehl
Stanley Milgram war ein amerikanischer Sozialpsychologe, der am 15. August 1933 in New York City geboren wurde und am 20. Dezember 1984 ebendort starb. Er ist vor allem für sein berühmtes Gehorsamkeitsexperiment bekannt, das er in den frühen 1960er Jahren an der Yale University durchführte. Milgram untersuchte, wie weit Menschen bereit sind, Autoritäten zu gehorchen, selbst wenn sie glauben, dass die geforderten Handlungen moralisch fragwürdig sind.

Milgram studierte Psychologie an der Harvard University unter Gordon Allport und war stark von Solomon Asch beeinflusst, dessen Konformitätsexperimente ihn inspirierten. Seine Arbeiten waren kontrovers, da sie ethische Fragen aufwarfen – etwa zur Täuschung der Teilnehmer und deren emotionalen Belastung. Dennoch haben sie die Sozialpsychologie nachhaltig geprägt, insbesondere das Verständnis von Gehorsam, Verantwortung und sozialem Einfluss.
Milgram lehrte später an der City University of New York und veröffentlichte 1974 sein Buch „Obedience to Authority“, in dem er seine Forschung zusammenfasste. Seine Experimente bleiben bis heute ein zentraler Bezugspunkt in Diskussionen über Moral, Macht und menschliches Verhalten in hierarchischen Strukturen.
Neben dem Gehorsamkeitsexperiment trug Milgram auch zur Erforschung sozialer Netzwerke bei. Er entwickelte das Konzept der „Sechs Grade der Trennung“, das besagt, dass jede Person auf der Welt über durchschnittlich sechs Bekanntschaften mit jeder anderen verbunden ist. Dies testete er in seinem „Small World Experiment“, bei dem Briefe über persönliche Netzwerke weitergeleitet wurden.
1. Der experimentelle Aufbau – Details und Nuancen
Stanley Milgrams Experiment (1961–1962) ist bekannt: Teilnehmer sollten einem „Lernenden“ (einem Schauspieler) Stromschläge verabreichen, wenn dieser Fehler machte, unter Anweisung eines „Versuchsleiters“. Doch die Tiefe liegt in den Details:
- Stufenweise Eskalation: Die Spannung begann bei 15 Volt und stieg in 15-Volt-Schritten bis 450 Volt. Diese schrittweise Steigerung war entscheidend – sie machte den Gehorsam psychologisch „leichter“, da jede Stufe nur marginal schlimmer schien (eine Technik, die Milgram als „Fuß-in-die-Tür“-Phänomen interpretierte).
- Verbale Aufforderungen: Der Versuchsleiter nutzte standardisierte Sätze wie „Bitte machen Sie weiter“ oder „Sie haben keine Wahl“. Diese waren bewusst vage, um die Verantwortung auf den Teilnehmer zu schieben, ohne direkten Zwang auszuüben.
- Emotionale Reaktionen: Milgram dokumentierte nicht nur das Verhalten, sondern auch die inneren Konflikte – viele Teilnehmer zitterten, schwitzten oder lachten nervös, was auf eine kognitive Dissonanz hinweist.
2. Weniger bekannte Ergebnisse
Milgram führte mehrere Varianten durch, die oft übersehen werden:
- Nähe zum Opfer: Wenn der Teilnehmer das Opfer sehen oder berühren musste, sank der Gehorsam drastisch (von 65 % auf 30–40 %). Das zeigt, wie physische Distanz die Empathie blockiert – ein Punkt, der in modernen Kontexten wie Drohnenkriegen relevant ist.
- Autoritätsschwäche: Wenn der Versuchsleiter unsicher wirkte oder zwei Autoritäten widersprüchliche Anweisungen gaben, brach der Gehorsam oft zusammen. Das deutet darauf hin, dass nicht Autorität an sich, sondern ihre Konsistenz entscheidend ist.
- Geschlecht: Frauen gehorchten genauso häufig wie Männer, entgegen Milgrams Erwartung, was stereotype Annahmen über „weibliche Sanftheit“ widerlegte.
3. Theoretische Interpretation
Milgram erklärte den Gehorsam mit dem agentischen Zustand: Menschen schalten in eine Mentalität, in der sie sich als Werkzeug einer Autorität sehen und die Verantwortung abgeben. Das ist keine Entschuldigung, sondern eine Beschreibung – Milgram betonte, dass diese Haltung erlernt ist und durch soziale Strukturen verstärkt wird (z. B. Hierarchien in Schulen, Militär, Arbeitswelt). Schaut man die Kommentarspalten an, erklärt sich vieles.
4. Kritik und ethische Implikationen
- Ethik: Milgram wurde scharf kritisiert, weil Teilnehmer psychischen Stress erlitten. Er argumentierte, dass die Erkenntnisse die Kosten rechtfertigten – etwa, um Mechanismen hinter Gräueltaten wie dem Holocaust zu verstehen. Eine wertvolle Erkenntnis der Suggestion, um die Geschichte nicht zu wiederholen.
- Replikation: Spätere Studien (z. B. von Jerry Burger 2009) bestätigten die Ergebnisse, aber mit niedrigeren Spannungen (150 Volt), was die Robustheit des Effekts zeigt.
- Kulturelle Varianz: In Ländern mit stärkerer Hierarchie (z. B. Japan) war der Gehorsam höher, in egalitären Kulturen (z. B. Australien) niedriger – ein Punkt, den Milgram selbst unterschätzte. Meine persönliche Erkenntnis im Vergleich Tschechien/Deutschland ist, dass bei weniger Gesetzen/Regelungen auch der Gehorsam, der Ruf nach Regelungen niedriger ist.
Ich denke an den Chef: „Mach das jetzt!“ – und ich tu’s, obwohl ich’s blöd finde. Suggestion flippt den Schalter, ohne dass du es merkst.
Suggestion: Der Motor dahinter
Milgrams Experiment fügt Le Bons Theorie eine individuelle Dimension hinzu und bestätigt sie zugleich. Man sagt zurecht: „Keine Masse setzt sich aus dem Nichts in Bewegung.“ Milgram zeigt, warum der Einzelne folgt – und das lässt sich auf die Masse übertragen.
- Agentischer Zustand und Massendynamik: Milgrams Teilnehmer gaben die Verantwortung an die Autorität ab, genau wie Le Bons Massenmitglieder ihre Individualität an die kollektive Seele abgeben. In beiden Fällen ist der Mechanismus eine Flucht vor Eigenverantwortung – sei es durch den Versuchsleiter oder den charismatischen Führer.
- Führer als Autorität: Milgrams Versuchsleiter war keine charismatische Figur, sondern eine nüchterne Autorität – doch die Wirkung war ähnlich. In der Masse könnte der Führer beide Rollen vereinen: charismatisch genug, um zu inspirieren, autoritär genug, um zu lenken.
- Skalierung: Milgram testete den Einzelnen, aber seine Ergebnisse erklären, warum Massen funktionieren. Wenn 65 % der Teilnehmer bis 450 Volt gingen, warum sollten nicht 65 % einer Masse einem Führer in eine Revolution oder einen Krieg folgen? Die Psychologie ist dieselbe – nur der Maßstab unterscheidet sich. Suggestion ist immer möglich.
Ein tieferer Punkt: Milgrams Varianten (z. B. Nähe zum Opfer senkt Gehorsam) könnten auf Massen übertragen werden. Wenn eine Masse ihr „Opfer“ (z. B. eine unterdrückte Gruppe) direkt sieht, könnte Empathie die Dynamik bremsen – ein Aspekt, den Le Bon nicht betrachtete. Sie läuft, bis du hinschaust. Wobei das eher differenziert betrachtet werden muss.
80/20 – Die Pareto-Formel
Die Pareto-Formel, besser bekannt als das Pareto-Prinzip oder die 80/20-Regel, wird tatsächlich gelegentlich in Verbindung mit Gustave Le Bon und Stanley Milgram gebracht, insbesondere im Kontext von sozialen und ökonomischen Analysen. Allerdings ist dieser Zusammenhang nicht direkt oder formal in den ursprünglichen Arbeiten der beiden Denker verankert, sondern ergibt sich eher aus der Art und Weise, wie ihre Ideen in der Soziologie und Ökonomie interpretiert und kombiniert werden.

Vilfredo Pareto, ein italienischer Ökonom und Soziologe, entwickelte das Prinzip Anfang des 20. Jahrhunderts, als er beobachtete, dass etwa 80 % des Reichtums in Italien von 20 % der Bevölkerung kontrolliert wurden. Dieses Ungleichgewicht wies er nicht nur in der Vermögensverteilung nach, sondern verallgemeinerte es als ein Phänomen, das in vielen Bereichen des Lebens auftritt: Ein kleiner Teil der Ursachen ist oft für den Großteil der Wirkungen verantwortlich.
80/20-Regel für Suggestion?
Le Bon könnte man mit der 80/20-Regel in Verbindung bringen. 20 % der lautstärksten Stimmen können 80 % das Verhalten oder der Richtung der Gruppe bestimmen. Le Bons Fokus auf die Macht von Führungsfiguren in der Masse spiegelt eine ungleiche Verteilung wider, die an Paretos Beobachtungen erinnert. Wobei Stanley Milgram eindeutig eine 65/35-Verteilung festgestellt und auch dokumentiert hat. Insgesamt liegt es wohl an der gemeinsamen Beobachtung, dass in sozialen Systemen oft eine Minderheit einen Großteil der Wirkung erzielt. Es handelt sich hierbei jedoch eher um eine interpretative Verbindung als um eine etablierte wissenschaftliche Beziehung zwischen den drei Konzepten.
Achtsamkeit: Suggestion abstellen
Achtsamkeit ist eine bewusste, nicht wertende Aufmerksamkeit für den gegenwärtigen Moment. Sie wurzelt in buddhistischen Traditionen, wurde aber im Westen vor allem durch Jon Kabat-Zinn populär, der sie in den 1970er Jahren mit seinem Programm zur Stressbewältigung (MBSR – Mindfulness-Based Stress Reduction) säkularisierte. Achtsamkeit bedeutet, Gedanken, Gefühle und körperliche Empfindungen wahrzunehmen, ohne sie sofort zu bewerten oder darauf zu reagieren. Es geht darum, präsent zu sein – sei es beim Atmen, Essen oder einfach im Alltag – und sich von automatischen Reaktionen oder Grübeleien zu lösen. Suggestion wird dabei sofort erkannt.

Achtsamkeit als Gegenmittel zu Le Bon, Milgram und Pareto
Die Sichtweise, Achtsamkeit als Mittel gegen den Einfluss der Erkenntnisse von Gustave Le Bon, Stanley Milgram und dem Pareto-Prinzip zu sehen, ist faszinierend und lässt sich gut begründen. Diese drei Konzepte beschreiben Dynamiken, in denen Individuen oft unbewusst in kollektive oder autoritäre Muster verfallen, während Achtsamkeit genau dieses Unbewusste ins Bewusstsein rückt. Betrachten wir das Schritt für Schritt:
- Gegen Le Bons Massenpsychologie:
Le Bon beschreibt, wie Menschen in Massen ihre Individualität verlieren, von Emotionen mitgerissen werden und sich den Impulsen weniger Anführer unterwerfen. Achtsamkeit könnte hier als Schutz gegen Suggestion dienen, indem sie das Individuum dazu anleitet, innezuhalten und die eigenen Gefühle zu beobachten, statt sich blind der kollektiven Hysterie anzuschließen. Wenn jemand in einer aufgeheizten Menge achtsam bleibt, könnte er erkennen: „Ich spüre Wut, aber ich muss ihr nicht folgen“ – und so die Kontrolle über sein Handeln behalten, anstatt zur Marionette der Masse zu werden. - Gegen Milgrams Gehorsamkeit:
Milgrams Experiment zeigt, wie stark Autoritäten unser Verhalten lenken können, oft gegen unsere moralischen Überzeugungen. Achtsamkeit fördert die Selbstreflexion und innere Klarheit, die es erlauben, solche Situationen zu hinterfragen. Ein achtsamer Teilnehmer im Milgram-Szenario könnte die Anspannung spüren, die Anweisungen des Versuchsleiters bewusst wahrnehmen und sich fragen: „Warum tue ich das? Stimmt das mit meinen Werten überein?“ Diese Pause zwischen Reiz und Reaktion könnte den automatischen Gehorsam durchbrechen. Darauf folgt dann die Akzeptanz bei der man die bewusste Entscheidung trifft, etwas bestimmtes zu tun oder eben auch zu unterlassen. - Gegen das Pareto-Prinzip:
Das Pareto-Prinzip deutet darauf hin, dass eine Minderheit (20 %) oft die Mehrheit der Ergebnisse (80 %) bestimmt – auch in sozialen Kontexten wie Macht oder Einfluss. Achtsamkeit könnte diesem Ungleichgewicht entgegenwirken, indem sie jedem Einzelnen die Fähigkeit gibt, sich weniger von Suggestion – äußeren Einflüssen dominieren zu lassen. Wenn mehr Menschen achtsam ihre eigenen Entscheidungen treffen, könnte die Konzentration von Macht bei wenigen abgeschwächt werden, da die „80 %“ nicht mehr so leicht manipulierbar wären. Es verschiebt den Fokus von passivem Mitlaufen hin zu aktivem, bewusstem Handeln. Der Lärm der Foren und Medienflut verhallt ungehört.
Wie funktioniert das konkret?
Achtsamkeit trainiert die Fähigkeit, aus dem Autopiloten auszusteigen – jenem Modus, in dem wir auf Le Bons Massenimpulse, Milgrams Autoritätsdruck oder Paretos dominante Minderheit reagieren, ohne nachzudenken. Durch Techniken wie Atemmeditation, Body Scans oder bewusstes Zuhören stärkt sie die Eigenverantwortung und emotionale Resilienz. In der Praxis könnte das heißen:
- In einer hitzigen Gruppendiskussion (Le Bon) nicht impulsiv mitzuschreien, sondern erst einmal tief durchzuatmen.
- Unter Druck einer Autorität (Milgram) die Situation zu hinterfragen, statt blind zu folgen.
- In einem von wenigen dominierten System (Pareto) die eigene Stimme bewusst einzusetzen, statt sich dem Strom anzupassen. Man bricht aus dem sozialen Schutzrahmen aus, aber gewinnt dabei die Freiheit – aus meiner persönlichen Erfahrung auch viel Respekt vom Gegenüber.
Fazit
Achtsamkeit wirkt wie ein Gegengewicht zu den unbewussten, oft fremdbestimmten Mechanismen, die Le Bon, Milgram und Pareto beschreiben. Sie gibt dem Individuum Werkzeuge, um sich aus der Rolle des Mitläufers zu befreien und selbstbestimmter zu handeln. Indem sie die Aufmerksamkeit auf den Moment lenkt, schwächt sie die Macht von Massendynamiken, Autoritäten und ungleichen Einflussverteilungen – ein Mittel, um die Kontrolle zurückzugewinnen, wo diese Konzepte sie uns nehmen könnten.
Dabei ist Achtsamkeit kein Hexenwerk. Einfaches bewusstes Wahrnehmen der Situation. Wertfreies Annehmen. „Es regnet“ und nicht „Verdammt, es regnet“. Diese Achtsamkeit kann man üben, in sein ganzes Leben einbauen. Dies führt automatisch zu weniger Stress, zu weniger Anfälligkeit gegen Suggestion und zu klarem Denken. Fang einfach an und teste es selbst. Es braucht dazu keinen Kurs, keine Ausrüstung. Setz Dich in den Garten und höre zu wie viele verschiedene Vögel singen.
Jeden Sonntag um 7 Uhr veröffentliche ich die Serie „Achtsamkeit im Alltag“ in der ich beschreibe wie man sich Achtsamkeit beibringen und üben kann. Ohne Kurs, ohne Ausrüstung, einfach im Leben: Hier in meinem Beitrag beschrieben: Achtsamkeit im Frühling: Entschleunigen statt Mitlaufen
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Quellen:
- Le Bon, Gustave (1895). Psychologie der Massen. Amazon
- Milgram, S. (1963). Behavioral Study of Obedience. Journal of Abnormal and Social Psychology, 67(4), 371–378. DOI
- Kabat-Zinn, J. (1990). Full Catastrophe Living. Amazon
- Das Internet Archive bietet Zugang zu digitalisierten Versionen von Paretos Schriften. Zum Beispiel findest du hier „Cours d’économie politique“



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