Ein Sonnenaufgang über den Hügeln des Böhmerwaldes
Ein Wecker mit den Rädchen im Getriebe - Sinnbild für Zeitumstellung.

Zeitumstellung – lautes Bellen wegen Nichts

„Alle Jahre wieder“ gleich zwei mal – das Drama um die Zeitumstellung. Abschaffen oder nicht? Die Trends bei Google mit dem Suchbegriff „Zeitumstellung“ haben jedes Jahr zwei Spitzen. Etwa drei Viertel der Bevölkerung sind gegen die Zeitumstellung, ein Viertel dafür. Niemand hat gefragt,wem es egal ist. Ist es wirklich so, oder sind sie nur von der öffentlichen Debatte beeinflusst? Ich sage, Diskussion verfehlt den Punkt. Das Herrchen – die Medien, Facebook, X schreit „gib Laut“ und alles bellt. Und da wären wir wieder bei Le Bon, Milgram und meiner Achtsamkeit. Lasst uns mal schauen was es auf sich hat.

Zeit – wo kommt sie her?

Zeit als Konzept gibt es, seit Menschen versuchen, die Welt zu ordnen. Die alten Ägypter teilten den Tag schon vor über 4.000 Jahren in 12 Stunden ein, basierend auf Sonnenauf- und -untergängen. Aber die Uhrzeit, wie wir sie heute kennen, ist ein Produkt der Neuzeit. Im Mittelalter war Zeit noch lokal – jede Stadt hatte ihre eigene, nach der Sonne ausgerichtet.

Zeitumstellung wie im Mittelalter

Das änderte sich mit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert: Eisenbahnen und Fabriken brauchten eine einheitliche Zeit, damit Züge pünktlich fahren und Arbeiter synchron arbeiten konnten. 1884 wurde auf der Internationalen Meridiankonferenz die Greenwich Mean Time (GMT) als Standard eingeführt, und die Welt in Zeitzonen aufgeteilt – alles, um Handel und Verkehr zu koordinieren. In Deutschland wurde die Mitteleuropäische Zeit (MEZ) 1893 verbindlich, auch das ein Schritt Richtung Ordnung in einer vernetzten Welt.

Warum die Zeitumstellung?

Die Sommerzeit kam später dazu, und ihre Geschichte ist eher pragmatisch als philosophisch. Im Ersten Weltkrieg, 1916, führten Deutschland und Österreich-Ungarn sie als erstes ein, um Energie zu sparen: Mehr Tageslicht am Abend sollte den Kohleverbrauch für Beleuchtung senken. Die Idee selbst wurde schon früher diskutiert – Benjamin Franklin schlug 1784 halb im Spaß vor, die Franzosen sollten früher aufstehen, um Kerzen zu sparen. Ernsthaft aufgegriffen wurde es aber erst von William Willett, einem Engländer, der 1907 ein Pamphlet schrieb, weil er es schade fand, dass Sommerabende ungenutzt vergingen. Heute, 2025, rechtfertigen Politiker die Zeitumstellung oft mit Energieeinsparung, aber Studien – etwa vom Umweltbundesamt – zeigen, dass der Effekt minimal ist. Morgens wird mehr geheizt, abends weniger Licht verbraucht – es gleicht sich aus. Trotzdem hält sich das Ritual.

Warum so und nicht anders?

Warum zweimal im Jahr, immer März und Oktober? Das ist eine Mischung aus Tradition und EU-weiter Regelung. Seit 1996 gilt die EU-Richtlinie 2000/84/EG (sind wir froh, dass dies geregelt ist, wie könnte die Menschheit sonst überleben?), die den letzten Sonntag im März und Oktober festlegt – ein Kompromiss, um Chaos zwischen Ländern zu vermeiden. In Deutschland läuft das seit 1980 durchgehend, nach einer Pause seit den 1940er-Jahren. Es könnte anders sein: Länder wie Russland oder Japan haben keine Zeitumstellung, und auch in der EU war 2018 die Abschaffung beschlossen – 84 % der Befragten waren dafür. Aber die Umsetzung stockt, weil sich niemand auf Sommer- oder Winterzeit einigen kann.

Zeitumstellung vs. Lokale Zeit

Im Mittelalter war Zeit lokal. Jede Stadt richtete ihre Uhren nach der Sonne – Mittag war, wenn die Sonne am höchsten stand. Zwischen Garmisch und Hamburg gibt’s einen Unterschied von etwa 30 Minuten im Sonnenuntergang, weil Hamburg weiter nördlich und westlich liegt (ca. 53° Breite, 10° Länge vs. Garmisch 47° Breite, 11° Länge). Das war damals normal – niemand hatte „Jetlag“, weil die Zeit an den Ort gebunden war, nicht an eine zentrale Vorschrift. Erst mit der Eisenbahn und der Einführung der Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) 1893 wurde das vereinheitlicht. Zeit wurde nicht für den Menschen vereinheitlicht, sondern für die Wirtschaft. Im Industriezeitalter war der Mensch egal. Die Kasse musste klingeln. Hat sich wenig geändert.

Jetlag und Zeitumstellung

Die Klage über „Jetlag“ bei der Zeitumstellung ist ein moderner Reflex – und absurd, wenn man es mit dem letzten Absatz vergleicht. Eine Stunde Verschiebung wird als Drama verkauft (Trends: „zeitumstellung 2025“, 450.000 Suchen!), aber die natürliche Differenz zwischen Garmisch und Hamburg stört niemanden, obwohl sie über das Jahr hinweg spürbar ist. Studien sagen, dass der „Jetlag“-Effekt der Zeitumstellung (Schlafstörungen, Müdigkeit) maximal ein paar Tage hält – doch die Aufregung ist riesig. Warum gibt es da eigentlich keine Aufregung. Wer kennt den Jetlag nicht, wenn er von Hamburg nach München reist. Tagelange Ermüdung, die Medien in Aufruhr.

Zeit im philosophischen Sinne

Bevor wir über absurde Nichtigkeiten wie Zeitumstellung diskutieren, sollten wir doch, der Achtsamkeit verortet, überlegen was Zeit überhaupt ist? Über was diskutieren wir? Was nutzt es uns, wie gehen wir damit um? Zeit ist eines der ältesten Rätsel der Philosophie – sie ist allgegenwärtig, doch niemand kann sie wirklich fassen. Hier ein Überblick:

  • Antike: Platon sah Zeit als „ewiges Abbild der Ewigkeit“, eine Bewegung, die das Universum ordnet („Timaios“). Aristoteles definierte sie konkreter: „Zeit ist die Zahl der Bewegung in Bezug auf Vorher und Nachher“ („Physik“) – ohne Bewegung, keine Zeit. Beide sahen sie als etwas, das wir wahrnehmen, aber nicht greifen.
  • Augustinus: Im Christentum wird’s persönlich. In den „Bekenntnissen“ (4. Jahrhundert) fragte er: „Was ist Zeit? Wenn mich niemand fragt, weiß ich’s; wenn ich’s erklären soll, weiß ich’s nicht.“ Für ihn existiert Zeit nur im Geist – Vergangenheit als Erinnerung, Zukunft als Erwartung, Gegenwart als Aufmerksamkeit. Ohne Bewusstsein keine Zeit.
  • Kant: In der Moderne (18. Jahrhundert) machte Immanuel Kant Zeit zur Bedingung menschlicher Wahrnehmung („Kritik der reinen Vernunft“). Sie ist keine Sache „da draußen“, sondern eine Form, durch die wir die Welt ordnen – subjektiv, nicht objektiv greifbar.
  • Heidegger: Im 20. Jahrhundert sah Martin Heidegger Zeit als Grundlage des Daseins („Sein und Zeit“). Sie ist keine Uhr, sondern unser Sein im Werden – immer im Fluss, nie fest.

Philosophisch ist Zeit also kein Ding – nicht physisch, nicht greifbar, geschmack- und geruchlos. Sie ist ein Konzept, eine Wahrnehmung, ein Rahmen, den wir uns geben. Die Uhrzeit? Ein menschlicher Versuch, sie zu zähmen. Die Zeitumstellung? Ein absurder Akt, dieses Nicht-Greifbare „umzustellen“.

„Zeitumstellung“ als Desinformation

„Zeitumstellung“ ist pure Desinformation, weil Zeit keine greifbare Sache ist. Sie ist immer, nicht physisch – kein Ding, das man anfassen, riechen oder verschieben kann. Sie existiert unabhängig von uns, ein Fluss, den wir nicht steuern. Die Idee, sie „umzustellen“, ist ein menschlicher Trick, eine Illusion, die wir uns einreden. Die EU sagt „Eine Stunde vor“, und wir nicken – aber was stellen wir da um? Nicht die Zeit selbst, nur unsere Uhren, unsere Wahrnehmung. Das ist Desinformation im Kern: Eine Autorität (von der Leyen & Co.) verkauft uns eine Lüge als Wahrheit, und die Masse bellt mit: „Zeit ist einfach da“ – alles andere ist Theater.

Wozu die Debatte?

In der Achtsamkeit nehme ich einen Begriff wertfrei wahr. Dann kommt die Philosophie ins Spiel. Philosophen waren in der Vergangenheit die Denker. Moderne Philosophie ist mehr angepasste Aufarbeitung als radikales Denken. Philosophen setzen sich in Gedanken keine Grenzen. Hat viel mit Achtsamkeit gemein. Wertfreies annehmen – Akzeptanz – Entscheidung. Im Blog geht es ja um Achtsamkeit, ein erfülltes Leben und eben nicht um eine konforme, angepasste Gesellschaft. Ich versuche das an praktischen Beispielen, wie der Zeitumstellung zu zeigen.

Zeitumstellung philosophisch

Ich bin nicht der Uni-Professor der den Rahmen setzt. Ich habe keine Vorgaben, keine Lehrpläne. Das würde der Achtsamkeit und der Philosophie widersprechen. Ich muss nicht Platon erklären. Das hat er schon selbst gemacht. Meine Definition ist meine Meinung, die Definition des Professors exakt auch nicht mehr. Er kannte Platon auch nicht persönlich, kann also auch nur Vermutungen aufstellen. Was sagt uns das für unser Leben? Wir müssen bewusst wahrnehmen. Einfach die Dinge achtsam annehmen, wertfrei. Nicht beim ersten Gedanken schon sortieren in „Das kann nicht sein, weil“. Wenn 75% plärren „Zeitumstellung“ – ist es dann richtig? Wenn „Experten“ das bestätigen? Dann ist es nicht mehr und nicht weniger als deren Meinung.

Im Rahmen der Zeitumstellung gefangen

Ein User bei X hat mir ganz wütend diesen Post geschickt: „Studien zeigen nach Zeitumstellung von Winter- auf Sommerzeit mehr Herzinfarkte Neben Schlafproblemen wird die Sommerzeit auch mit einem Anstieg von Herzinfarkten in Verbindung gebracht. In einer Studie fanden US-Wissenschaftler heraus, dass über einen Zeitraum von drei Jahren die Zahl der Herzinfarkte an den Montagen nach Beginn der Sommerzeit im Vergleich zu anderen Montagen des Jahres um 24 Prozent anstieg. Eine Auswertung von Krankenhausdaten der DAK-Krankenkasse kommt zu einem ähnlichen Ergebnis: Während normalerweise täglich im Schnitt 45 Personen einen akuten Herzinfarkt erleiden, sind es an den drei Tagen nach der Umstellung auf Sommerzeit 54 – ein Anstieg von 20 Prozent.“ ich habe das mal hier reinkopiert.

Jetlag zwischen Hamburg und München?

Was mache ich jetzt mit meiner Reise von Hamburg nach München. 30 Minuten Zeitumstellung. Muss ich einen Herzinfarkt bekommen? Oder einen tödlichen Verkehrsunfall? Sind die tödlichen Verkehrsunfälle bei Reisen von Hamburg häufiger als von Hamburg nach Bremen? Liegt es an der Zeitumstellung, am Verkehr? Wir wissen es nicht, weil es einfach egal ist. Ich kann alles im Leben mit einer „Studie“ belegen. Eine ganze Industrie lebt blendend davon, jeden Blödsinn zu begründen. Und was passiert bei einem Telefongespräch zwischen Peking und Hamburg? Sofortiger Exodus?

Ich denke ich konnte die Absurdität der „Zeitumstellung“ und vor allem der jährlichen Debatte darüber aufzeigen. Unser Begriff von Zeit ist nicht mehr als eine Vergleichsmöglichkeit. Ein Maß. Wie ich das Maß betitle, wie ich es festlege, ist egal. In Peking ist es im Winter 19 Uhr wenn es in Deutschland 12 Uhr ist. Was ist jetzt richtig? Haben die in Peking Jetlag?

Achtsame Zeitumstellung

Am Beispiel der Zeitumstellung lässt sich die Achtsamkeit hier gut erklären. Man muss die Philosophie, das freie Denken bemühen. Klingt jetzt abstrakt, ist es aber nicht. Ich nehme mir einfach den Begriff, wertfrei ohne Einschränkungen zu denken. So blende ich den Forenlärm aus. Mein Leitsatz ist „Mache das was dir Spaß macht und du hast Erfolg“ – das ist gelebte Achtsamkeit. Erreicht man mit der Philosophie, dem freien Denken. Elon Musk als aktuelles Beispiel. Er hat Physik und Wirtschaftswissenschaften studiert. Keine Luft- und Raumfahrttechnik. Aber das interessierte ihn. Es gibt keinen erfolgreicheren Menschen auf der Welt als ihn. Er startet (natürlich nicht alleine) mehr Raketen in den Himmel als alle anderen zusammen. Er macht was ihm Spaß macht und hat Erfolg. Sein Ziel ist der Mars. „Was ist Dein Ziel?“

Ziel definieren

Ich muss mein Ziel definieren. Wozu einen Weg gehen, wenn ich nicht weiß wohin? In Gesprächen über Berufsleben höre ich immer „Wenn ich einmal in Rente/Pension bin“. Und dann? Fange ich dann mit dem Leben an? Was kommt danach? Was möchte ich in der Rente noch erreichen? Familie gründen? Haus bauen? Die Menschen sind in ihrem „Rahmen“ gefangen. Die bequeme Sicherheit. Auch wenn eine latente Unzufriedenheit herrscht, ist es doch ein sicherer Rahmen. Das kommt noch aus der Steinzeit. Die Höhle, der sichere Zaun darum hat das Überleben gesichert. Außerhalb gab es Nahrung, aber innerhalb den Schutz des Überlebens.

Gehen wir zurück zu Elon Musk. Er hätte sicher eine Anstellung als Physiker an einer Universität bekommen. Hätte seinen sicheren Rahmen gehabt, wohl kein schlechtes Leben. Sein Spaß ist die Reise zum Mars. All seine Bemühungen, ob Tesla, SpaceX, Starlink, Grok, letztendlich auch X sind Wegmarken und Hilfsmittel auf dieser Reise. Ihm geht es nicht um das Geld. Mit seinem Geld könnte er sich und wohl noch seine Urenkel an einem Strand mit Kaviar füttern lassen. Das ist ihm egal. Auch ein Ziel, am Strand Kaviar zu essen, ist richtig. Wenn jemand das will, was sollte daran hintern. Aufstehen und machen ist der Schlüssel. Hier habe ich noch mehr Querdenker

Ich kann an meinem Schreibtisch in der Amtsstube mit sicherem Einkommen ein Leben lang davon träumen, am Strand Kaviar zu essen oder eine Rakete zum Mars zu fliegen, oder welchen Traum auch immer ich habe. Doch wenn ich nicht aufstehe und mache, wird es immer ein Traum bleiben. Ich stecke in meinem festen und sicheren Rahmen fest. Das bedeutet nicht, dass ich gleich alles hinwerfe und losrenne. So wird es oft interpretiert. Jeder Mensch hat eine Leidenschaft auf irgendwas. Der Eine liebt Radfahren, der Andere sammelt gerne Briefmarken. Wer sortiert schon gerne Akten?

Jeder Mensch hat ein Ziel. Der Radfahrer vielleicht die große Radtour, der Briefmarkensammler möchte vielleicht die besondere Briefmarke besitzen. Alles legitime Ziele. Sie schaden niemanden damit. Bleibe ich jedoch auf meinem Schreibtischstuhl im Amt sitzen, ist beides ein Traum, den ich nie erreichen werde.

Aufstehen und machen

Aber was ist, wenn ich aufstehe, kleine Radtouren am Wochenende starte? Ich trainiere mich. Treffe andere Radbegeisterte. Ich arbeite mir Radtouren aus, werde Experte. Vielleicht starte ich einen Blog, einen YouTube-Kanal und teile es mit. Oder ich biete geführte Touren an? Oder ich interessiere mich für Fahrradtechnik und teste Fahrräder, teile meine Erkenntnis mit oder verkaufe Fahrräder. Mein Ziel ist immer noch die große Radtour und nicht die 40 Stunden im Amt. Schon bin ich dem Ziel einen großen Schritt näher.

Rente oder glückliches Leben?

Das war jetzt nur ein Beispiel. Es funktioniert mit allen Zielen. Elon Musk will zum Mars. Ich bin überzeugt, er wird es noch schaffen. Und wenn nicht, weil er vielleicht vorher sterben sollte, er hatte ein für ihn erfülltes Leben. Er hat nicht auf die Rente/Pension gewartet, um festzustellen dass, er jetzt ohne Sinn herumsitzt. Bei all dem ist die Achtsamkeit der erste Schritt und diese begleitet das ganze Leben.

Achtsamkeit, Akzeptanz, Entscheidung. Mein Ziel erkennen, wertfrei annehmen (nicht: „das ist verrückt, das geht nicht“) Akzeptanz – bedeutet ich muss meine jetzige Situation nicht als gegeben akzeptieren, ich kann es ändern, Entscheidung treffen: Aufstehen und machen. Den Rahmen verlassen, den Zaun einreißen. Außerhalb vom Zaun ist nicht die Sicherheit, aber die Freiheit, das Glück. Auch wenn ich nicht das große Ziel verfolge. Vielleicht will ich einfach nur bewusst wahrnehmen? Hier mein Artikel

Verrückte Ideen

Viele Ideen scheitern an der Wertung. Doch überlegen wir mal, wir hätten im Jahr 1890 jemanden erzählt, wir könnten mit dem Geschäftspartner 10 000 km entfernt, in Echtzeit reden und sehen ihn dabei. Er hätte uns als verrückt abgestempelt. Viele Erfindungen wurden von den Konformisten als Verrückt abgestempelt. Meist wusste der Erfinder nicht, dass es verrückt ist und hat es trotzdem gemacht. Wer hatte recht?

Fazit:

Jeder kann alles erreichen. Du musst nur den sicheren Rahmen aufbrechen. Die Entscheidung treffen, im Rahmen zu bleiben, über Zeitumstellung zu diskutieren oder ein Ziel setzen (So verrückt es auch klingen mag), anfangen. Durch Achtsamkeit sich nicht vom Lärm der Foren mitreisen lassen. Gerade Medien triggern für Klicks. Die Massen springen auf und vergeuden ihre Energie. 2 mal jährlich die Diskussion über Zeitumstellung – Medienberichte, die sozialen Medien sind voll. Und was ändert sich? Genau! Die Anzeige auf der Uhr. Mehr nicht! Was sind Deine Ziele? Schreib es in die Kommentare. Vielleicht ist etwas für mich auch dabei.

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Quellen und Links:

US-Studie (Sandhu et al., 2014)

  • Titel: „The Impact of Daylight Saving Time on Acute Myocardial Infarction“
  • Quelle: Open Heart, Band 1, Ausgabe 1, 2014
  • Ergebnis: 24 % mehr Herzinfarkte am Montag nach der Sommerzeitumstellung, basierend auf 42.000 Fällen in Michigan.
  • Link: https://openheart.bmj.com/content/1/1/e000019
  • Hinweis: Präsentiert auf dem American College of Cardiology Scientific Sessions, 2014.

DAK-Gesundheit (2016)

Schwedische Studie (Janszky & Ljung, 2008)

  • Titel: „Shifts to and from Daylight Saving Time and Incidence of Myocardial Infarction“
  • Quelle: The New England Journal of Medicine, Band 359, Ausgabe 18, 2008
  • Ergebnis: 5 % erhöhtes Risiko in den ersten drei Tagen nach der Sommerzeitumstellung.
  • Link: https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa0807104