Wohin auswandern? Mein Weg zur Freiheit mit Grok
„Wir sind 2021 nach Tschechien ausgewandert. Die Entscheidung kam nicht aus dem Nichts: 2017 hatten wir hier ein Haus als Ferienhaus und Altersruhesitz gekauft – wegen der Nähe zur alten Heimat, der Ruhe, der schönen Gegend und dem angenehmen Klima. Damals war’s ein Plan für später, aber 2021 haben uns die Umstände gesagt: Jetzt oder nie. Es war keine Flucht, kein Zwang – sondern eine bewusste Wahl, unser Leben selbst in die Hand zu nehmen.

Auswandern ist in Deutschland ein Dauerbrenner. Ich hab mir Google Trends angeschaut: Vom 11. Februar bis 11. März 2025 liegt ‚Auswandern‘ stabil bei Interesse 50, mit Peaks über 100 zur Bundestagswahl. Aktuell stehen Schweiz (12), Neuseeland (8) und Kanada (6) oben, während Themen wie Krieg (+200 %) und Wehrpflicht (+400 %) die Leute umtreiben. Da sehe ich Unzufriedenheit, Zukunftsängste, aber auch den Wunsch nach Freiheit – genau wie bei mir damals. Mit meiner Erfahrung und Grok, der mir Fakten liefert, will ich euch zeigen, worauf es ankommt.“
Warum auswandern?
Die erste Frage die sich jeder stellen muss! Warum will ich auswandern? Es gibt eine Vielzahl von Gründen. Bei uns war die Entscheidung nicht leicht, aber auch nicht in eine ungewisse Zukunft. 2020/2021 die Zeit von Corona. Die wirtschaftliche Unsicherheit. Unser Geschäft wurde mehrfach geschlossen, von einem Tag auf den anderen keine Einnahmen mehr. Auch die Vermietung der Monteurzimmer war schwierig. Die Zimmer waren belegt, plötzlich wurde die Baustelle der Bewohner eingestellt, auf unbestimmte Zeit. Schon stand ich in leeren Zimmern. Wir hätten das finanziell länger durchgehalten. Aber will ich meine Rücklagen möglicherweise komplett aufbrauchen? Oder ziehe ich vorher die Reißleine? Das Haus in Tschechien war da. Die sozialen Kontakte, wir wussten wo wir hingehen.
Ich denke die wenigsten Menschen haben diese komfortable Situation. An den Trends erkenne ich die Zukunftsängste, wirtschaftlicher Abschwung, die Politik redet nur noch vom Krieg. Es wird über Wehrpflicht diskutiert. Man hat Kinder, eine Zukunft. Immer mehr Einschränkungen durch Regularien und durch die Politik verschuldete Preissteigerungen, ständig in den Medien präsent. Mein wichtigster Tipp überhaupt: „Flüchtet nicht aus Deutschland, sondern wandert in das Gastland ein“. Wenn jemand im Gastland, egal wo auf der Welt, erfolgreich sein will, muss man sich in die Gesellschaft integrieren. Ein Deutschland im Gastland wird nicht funktionieren. Man wandert in eine bestehende Struktur einer Gesellschaft ein. Niemand wird an der Grenze stehen, auf den Deutschen warten und applaudieren. Man ist Gast. Wie oft hört man in Deutschland „Die Ausländer integrieren sich nicht“? Denkt immer daran, ihr seid auch „Ausländer“ im Gastland.

Die Trends mit Schweiz, Schweiz steht hoch im Kurs, mit einem enormen Interesse an Stabilität – fast ein Drittel der Anfragen drehen sich darum. Neuseeland zieht mit einem Plus von 70 % an, die Leute träumen von Natur und Ruhe. Kanada lockt mit 60 % mehr Suchen, ein Land der Möglichkeiten. Das sind die Länder die für den Deutschen die „Freiheit“ repräsentieren. Ist das wirklich so? Da sollte man genauer hinschauen.
Großstadt oder Blockhütte
Die Blockhütte in der kanadischen Wildnis mag für den Urlaub ein schöner Traum sein. Doch Kanadier leben in der Regel weniger in Blockhütten. Und will man wirklich sein Leben alleine in der Wildnis verbringen? Der nächste Supermarkt 100 km entfernt, die Anreise dauert 2 Tage. Nur etwa 18 % von rund 40 Millionen Kanadiern leben in ländlichen Regionen. Davon lebt nur ein kleiner Teil ( vielleicht 2 – 3 %) wirklich abseits – die meisten sind in größeren Dörfern oder Städten, näher an der Zivilisation. Die Kanadier sind schon in Kanada. Sie kennen das Leben dort. Für uns ist es eine Wunschvorstellung.
Gründe für Auswandern
Wir konnten mit der deutschen Gesellschaft nicht mehr. Für uns war es keine Flucht von der Politik. Der gaben und geben wir keine Macht über uns, schenken ihr nicht unsere Aufmerksamkeit. Wir können daran sowieso nichts ändern. Die Gesellschaft war unser Problem. Regeln, die keinen Sinn ergaben, wurden nicht nur befolgt, sondern noch verschärft. Weil wir Fragen gestellt haben, wurden wir ausgegrenzt. Aus Tschechien kannten wir das ganz anders. Was ist mein Ratschlag daraus? Schaut Euch die Gesellschaft im Zielland an. Wie sind die Strukturen, wie ist die Mentalität der Menschen dort? Ein deutscher ‚Beamter‘ wird mit der süd- oder osteuropäischen Lockerheit bei Regeln Schwierigkeiten haben. Wir hingegen haben es getroffen. Leben und leben lassen, egal was die Regierung im fernen Prag möchte. Ihr zieht nicht nur an einen Ort, ihr werdet Teil einer Gesellschaft.
Und ein ganz wichtiger Teil der Gedanken um „Warum“ ist auch: Selbstbestimmtes Leben – das ist die große Überschrift über meinem Blog. Auswandern ist ein Teil davon. Seid Euch bewusst, dass ihr keine Pauschalreise mit Reiseleitung antreten werdet. Niemand kümmert sich um Euch, niemand rollt den roten Teppich aus. Es ist Eure Aufgabe Euch zu kümmern. Von der Frage warum, über wohin, bis zum letzten Detail.
Mein wichtigster Tipp überhaupt: „Flüchtet nicht aus Deutschland, sondern wandert in das Gastland ein“
Michel – 2021 nach Tschechien ausgewandert
Wohin auswandern?
Die zweite Frage ist immer „Wohin will ich auswandern?“ Für uns hat Tschechien gepasst: nah an Deutschland, 180 km Anfahrt von der alten Heimat, günstige Kosten im Vergleich zu Deutschland, im Böhmerwald, unserer neuen Heimat, viel Natur und hübsche Dörfer, klimatische Bedingungen die uns passen. Aber jeder hat sein eigenes Ziel. Schweiz ist 2025 top – stabil, sicher, gut erreichbar. Neuseeland boomt mit +70 % Interesse – Natur, Ruhe, ein Traum für viele. Kanada mit +60 % lockt mit Chancen und Platz. In Auswandererforen hört man auch gerne Ungarn, Thailand, Südamerika. Warum auch nicht? Sonne? Berge? Sicherheit? Überleg, was dir wichtig ist. Ich habe mir auch dazu Gedanken gemacht. Wovon ich abrate ist irgendwelchen „Trends“ nachzulaufen. Weil 1000 Leute gerade von der ungarischen Politik schwärmen, muss das Land, die Gesellschaft, das Klima dort mir noch lange nicht gefallen.
Foren – Information oder Lärm?
Viele gerade in Foren lassen sich von einer Meldung in den Medien, von einem Beispiel begeistern. Doch das ist nur ein ganz minimaler Aspekt. Ich persönlich könnte mit der ungarischen Mentalität sicher gut zurechtkommen. Doch das kontinentale Klima würde mich wohl kaputt machen. Unterschiede von bis zu 40 °C zwischen Winter und Sommer. Kalte Winter, dafür trocken heiße Sommer.
Oder Thailand – sicher ein schönes Urlaubsziel. Möchte ich dort leben? Die asiatische Mentalität, das ständig tropische Klima. Damit muss man als gelernter Mitteleuropäer zurechtkommen. In jüngeren Jahren mag das noch funktionieren. Mit zunehmenden Alter – und das ist die Mehrheit der Auswanderer – wird das oftmals zum Problem. Man ist sozial geprägt. Hat über Jahrzehnte gewisse Regeln verinnerlicht. Die gelten im Zielland möglicherweise nicht mehr. Man ist einen Wechsel der Jahreszeiten gewohnt. Plötzlich hat man schwülwarm und richtig schwülheiß. Es dauert lange Zeit bis man sich an die klimatischen Bedingungen gewöhnt.
Das gelernte Leben – unser Gepäck
- Soziale Prägung: In Deutschland bist du Pünktlichkeit gewohnt – der Bus kommt um 8:03 Uhr, nicht ‚irgendwann‘. In Südamerika wartest du vielleicht stundenlang, weil Zeit dort flexibel ist, und Improvisation zählt mehr als der Fahrplan.
- Behörden: Hier kriegst du deinen Pass in zwei Wochen, sauber abgewickelt. Dort schiebst du in stickigen Büros Schmiergeld über den Tisch, weil ohne Bestechung nichts läuft – Korruption ist Alltag, kein Skandal.
- Alltag: Strom fließt hier immer, der Müll wird pünktlich abgeholt. In manchen Ländern sitzt du plötzlich im Dunkeln, weil die Leitung mal wieder kaputt ist, oder der Müll stapelt sich, weil niemand kommt – du musst kreativ werden.
- Routinen: Du stehst auf, machst Kaffee, bezahlst Rechnungen online – alles läuft wie am Schnürchen. Im neuen Land steht die Bank plötzlich still, weil das System crasht, und Behördengänge ziehen sich über Monate – das ist kein Urlaub, das ist dein neues Leben.
- Alter: Die meisten Auswanderer sind zwischen 40 und 60, viele Rentner ab 65 – sie haben Jahrzehnte deutscher Ordnung im Gepäck. Mit 20 bist du flexibel, mit 50 kämpfst du gegen Gewohnheiten, die sich nicht einfach abstellen lassen.
- Du bist nicht im Urlaub: Auswandern heißt nicht, Cocktails am Strand zu schlürfen. Die Wäsche stapelt sich, der Alltag holt dich ein – und das in einer Welt, die deine Regeln nicht kennt.
Mein Tipp: Blende die Euphorie der Foren komplett aus. Was für Müller passt, muss für Meier nicht richtig sein. Berücksichtige Deine Bedürfnisse. Und das Zielland besteht nicht nur aus dem politischen Führer, der kann schnell wechseln, oder dem Strand, den Bergen, der Ruhe. Man nimmt sein komplettes gelerntes Leben mit. Ich sitze im Zielland nicht nur am Strand, mache nicht nur Bergwanderungen oder genieße die Ruhe. Wir leben auch in einem Touristengebiet. Viele Gäste denken wir hätten auch den ganzen Tag die Zeit auf der Bank zu sitzen und die Aussicht zu genießen. Dem ist nicht so. Unsere Wäsche wäscht sich nicht von alleine, das Bankkonto füllt sich nicht von selbst. Und Putzpersonal haben wir auch nicht.
Checkliste mit meinen Fragen zum Download
https://michelswelt.blog/wp-content/uploads/2025/10/e0649-auswanderer-checkliste.pdf.pdf
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Welche Überlegungen anstellen?
Auswandern bedeutet einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen. Liegt das Zielland in fernen Ländern, kann man nicht einfach mal schnell zurückfahren und was holen. Man zerschneidet das Band mit seiner Vergangenheit. Verkauft seine Immobilie, gibt seine Heimat auf. Darüber sollte man intensiv nachdenken. Der wöchentliche Stammtisch, die Freunde, die Bekannten, die Familie. Das Haus in dem die Kinder großgeworden sind, die Schaukel im Garten, der alte Apfelbaum. Alles bleibt zurück. Solche Entscheidungen sollte man nicht aus einer Laune, einer Enttäuschung oder dem Wunsch nach vermeintlicher Freiheit treffen.
Ich schreibe das bewusst um es zu verdeutlichen. Da wir selbst die Erfahrung gemacht haben, bin ich häufig in Kontakt mit Menschen die über eine Auswanderung nachdenken. Ich könnte das auch nur positiv darstellen. Könnte schöne Bilder aufzeigen wie toll es doch wäre. Der Strand, die Berge, die Freiheit. Aber genau das möchte ich nicht. Auch wenn mein Thema „Motivation“ ist, ich grundsätzlich positiv denke. Hier ist der positive Aspekt, diese Überlegungen in die Entscheidung mit einfließen zu lassen. Wie groß wäre die Enttäuschung, der Frust, wenn man im Wunschziel ankommt, es ist Donnerstag und man denkt, „Was werden jetzt wohl die Freunde am Stammtisch machen?“ – „Jetzt wäre unser Volksfest, das war immer schön, da habe ich alte Schulfreunde getroffen. Was machen die wohl jetzt?“
Alles zurücklassen
Diese Erinnerungen werden nicht verschwinden. Ist auch bei uns so. Wir haben den Vorteil der relativen Nähe, haben unseren alten Freundeskreis erhalten, man trifft sich regelmäßig. Wir sind in engem Kontakt. 2 Stunden und wir sind bei der Familie, bei den Freunden. Aus Thailand, aus Kanada, gar Neuseeland wird das eine längere Reise. „Schnell mal Sonntag“ wird das nichts. Deshalb sollte sich jeder sehr kritisch die Frage stellen „Wie tief bin ich verwurzelt, was würde mir unbedingt fehlen?“. „Was wäre unwiederbringlich verloren und doch ein Teil meines Ichs?“ Man sagt: „Eine Nacht darüber schlafen“ – Schlaft 3 oder 4 Nächte darüber. Die Entscheidung hat Konsequenzen. Ist das geliebte Haus verkauft, dann muss man damit leben. Auch wenn der neue Besitzer den Apfelbaum mit der Schaukel daran fällt. Es ist dann seiner.
Andere Länder häufig auch eine andere Sprache. Wir leben in Tschechien. Die Sprache ist eine Herausforderung. Ich bin über 50, da lernt man eine neue Sprache nicht mehr so schnell. Wir haben den Vorteil und leben im Grenzbereich zu Deutschland. Man wächst in die Sprache wenn man das will. Für Behördenangelegenheiten gibt es die Schriftform mit DeepL und Grok. Aber im realen Leben wird es kompliziert.
Von was lebe ich eigentlich?
Ohne Moos nichts los – Von was lebt man im Zielland? Kann ich meinen alten Job behalten? Muss ich mir etwas neues einfallen lassen? Wie finanziere ich die Überbrückungszeit, den Umzug? Welche Kosten kommen auf mich zu? Wie bin ich versichert? Krankenversicherung und medizinische Versorgung sind essentielle Dinge. Gerade wenn man älter wird. Wir sind in das Thema über 4 Jahre gewachsen. Der Umzug war bei uns nicht der Neubeginn, es war der Abschluss der Reise.
Meine Erfahrung: Der Sprung ins Neue
Wie ist es bei uns gelaufen? Eigentlich nicht typisch. Wir konnten die Erfahrungen sammeln, die nötigen Entscheidungen in längerer Zeit treffen. Wobei die Entscheidung „Tschechien“ eine rationale Entscheidung war. Eigentlich hatten wir um 2015 den Wunsch nach einem Ferienhaus in Istrien. Waren dort im Urlaub, haben bei Maklern Immobilienanzeigen angeschaut, das Preisniveau, die Gegend, das Umfeld. Es war uns nicht unbekannt. 15 mal Istrien, da kennt man sich schon aus. Wir wussten um die Jobsituation, die Lebenshaltungskosten, etc.. Aber 900 km Anfahrt für ein Ferienhaus? 1 Tag hin, 1 Tag zurück. Will man keine Ruine ist viel Geld gefordert.
Immobilien beim Auswandern
In einem Immobilienportal habe ich dann „Auslandsimmobilien“ gestöbert, die Länder angeschaut, verglichen. Bin durch Zufall auf Tschechien gekommen. Trotz der Nähe hatte ich noch nie Kontakt zu Tschechien. Keinerlei Beziehung zum Land, keine Vorstellung darüber. Unser jetziges Haus war eine der ersten Anzeigen im Portal auf der Länderseite. Bilder haben gepasst, den Preis konnten wir uns leisten. Das Haus hatte uns gefunden. Trotzdem ist der Gedanke erst noch ein halbes Jahr gereift. Erst nach 6 Monaten haben wir beschlossen zu schauen in welcher Gegend das Haus überhaupt ist. Wir machten einen Ausflug in die Gegend. Ohne dabei das Haus und die Ortschaft zu sehen. Die Gegend war für uns auch in Ordnung. Dann ging es schnell. Mögliche Finanzierung mit der Bank geklärt, Kontakt zum Makler, Besichtigung, Vertrag, Grundbuch, unser Eigentum.
Dann waren wir alle 2 Wochenenden in unserem Haus. Ein schönes Gefühl. Es war damals schon das Gefühl von „nach Hause kommen“. Man kannte schon die Nachbarn, das Umfeld. Mit Corona haben sich die Ereignisse dann überschlagen. Der Immobilienmarkt in Deutschland war in einer Hochphase. Wir konnten unsere Immobilien sehr schnell zu sehr guten Preisen verkaufen. Das war so der ausschlaggebende Grund. Sollte jeder bei seiner persönlichen Entscheidung mit bedenken. Verkaufen kann man alles und immer. Stellt sich nur die Frage zu welchem Preis?
1000 Fragen und welche davon ist die Richtige?
Ich habe jetzt unsere Geschichte erzählt, meine Erfahrungen angedeutet. Mein Ziel war, Dir als Leser Anregungen zu geben. Nicht Euphorie zu verbreiten, sondern eine mögliche Enttäuschung zu ersparen. Ich lese in Foren oft mit. Dort werden dann Detailfragen zu Trendländern in langen Diskussionen besprochen. Dabei stelle ich fest, dass viele Menschen besser nicht auswandern sollten. Sie sind ihn ihrem „gelebt werden“ gefangen. Sie sind sich dem selbstbestimmten Leben nicht bewusst. Schwimmen im Strom der „Erwachten“, aber wollen doch keine eigenen Entscheidungen treffen. So etwas muss scheitern.
Wie diese Entscheidungen, diese Beeinflussung entsteht, habe ich hier erklärt: Warum wir Massenpsychologie folgen
Wir sind im Jahr 2025, die Welt hat sich weiter entwickelt. Google als Suchmaschine entwickelt sich zu KI als Grok. Hier mein Beitrag dazu wie Grok 3 funktioniert: Wie Grok 3 dir neue Wege zeigt Hätte mir vor 10 Jahren schon ein wertvoller Helfer sein können und viele Entscheidungen vereinfacht. Deshalb mein Tipp an Dich. Wenn Du über eine Auswanderung nachdenkst. Egal in welches Land, egal zu welchem Zweck. Ich kann hier nicht jedes Land und jeden Zweck, jedes persönliche Bedürfnis berücksichtigen. Deshalb beschränke ich mich auf allgemeine Tipps und Erfahrungen. Nutze die KI mit Grok 3. Gib in das Suchfeld ein „Ich überlege auszuwandern“ und orientiere dich an meinen Fragen.

Stelle die Fragen die ich im Artikel auch gestellt habe und nutze Grok als Partner. Er ist wie ein Bekannter, ein guter Kumpel der Dir zuhört. Grok sucht dann für die nach den passenden Informationen die das Internet bereithält. Auf Seiten, in Studien, Statistiken, aber auch bei X oder in allgemein zugänglichen Foren. Hast Du einen Punkt den Du vertiefen willst, frag nach. Frag bis die Leitung glüht. Triff Deine Entscheidung genau dann, wenn Du dir sicher bist. Es geht nicht um die Frage „mit oder ohne Sahne“ und weil jemand laut „Ungarn“ schreit, ist es nicht das Idealziel für alle. Sei mehr als kritisch.
Auswandern mit Agentur?
Hinterfrage immer. Hinterfrage ob jemand mit Dir Geld verdienen will? „Auswanderungsagenturen“ bieten oft Gemeinplätze und kosten häufig viel Geld für Dinge die man selbst recht einfach machen kann. Nimm nicht die deutsche Bürokratie als Standard. In anderen Ländern, wie hier bei uns in Tschechien, ist es ein Bruchteil davon und vieles einfach nicht geregelt. Die Menschen hier leben auch.
Hast Du eine Frage die Du mit Grok nicht beantworten kannst, kannst Du mir gerne eine E-Mail schreiben. Ich biete keine Auswanderungsberatung und werde keine Allgemeinplätze beantworten. Wer das nicht schafft, sollte nicht auswandern. Aber Detailfragen, vielleicht zu Tschechien, zu Dingen die am Schluss offen sind, sollten kein Problem sein. Mir fällt die richtige Frage dazu ein, die Du mit Deiner Recherche dann für Dich entscheiden kannst. Selbstbestimmtes Leben steht immer im Vordergrund. Ich kann nicht entscheiden, ob Du auswandern kannst. Ich will es gar nicht.
Steht die Entscheidung über die Auswanderung, das Zielland, geht die Reise los. Fahr hin, schau Dich um. Lerne Land und Leute kritisch kennen. Mach Dir eine Checkliste was Dir wichtig ist. Die Forenteilnehmer haben ihre Wünsche, oft lautstark vertreten. Doch sind es auch Deine Bedürfnisse? Und such nicht das Deutschland im Zielland. Wir halten uns bewusst von Auswanderern fern. Wir brauchen keine „Deutsche Community“ in Tschechien. Wenn ich Deutschland will, dann kann ich dort bleiben und muss es nicht nach Tschechien kopieren. Die neue Community sind die Menschen vor Ort, nicht der „deutsche Stammtisch“ an dem nur über die alte Heimat geredet wird. Diese Menschen flüchten und kommen niemals an.
Fazit:
Auswandern ist eine Option im Leben. Eine Entscheidung mit vielen Konsequenzen. Diese sollte ausgiebig und kritisch durchdacht werden. Hast Du schon darüber nachgedacht? Vielleicht ein Wunschland?
Nutze auch gerne meine Checkliste zum kostenlosen Download: Fragen zum Auswandern
Schreibe mir doch einen Kommentar, hier oder bei X (@MichelsHGW) Folge auch gerne dem Blog. Ich werde noch in mehreren Berichten meine Erfahrungen zum Thema Auswandern vorstellen.



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