Seit unserem Umzug nach Tschechien 2021 ist Selbstversorgung unser Alltag – und die Philips Nudelmaschine Typ 7000 macht es zum Kinderspiel. In diesem Beitrag teile ich unsere Erfahrungen: Wie wir vollautomatisch breite Bandnudeln herstellen, haltbar und mit oder ohne Ei. Nach zwei Jahren mit dieser elektrischen Nudelmaschine ist klar: Sie rentiert sich – egal, ob in unserem Zuhause am See oder in der Stadt. Nudeln selbst machen lohnt sich!
Warum wir Nudeln selbst machen?
Selbst gemachte Nudeln sind für uns Selbstversorger eine klare Antwort auf EU-Trends wie Insektenmehl – das kann Allergien auslösen, Rückstände haben oder einfach fragwürdig sein. Wir setzen stattdessen auf regionale Zutaten: Mehl aus der Umgebung und Eier von unseren eigenen Hühnern oder vom Bauern in der Nähe. So bleibt alles frisch – in 2-5 Minuten gekocht, ohne Konservierungsstoffe oder lange Transportwege – und die Eier werden haltbar, indem wir sie zu Nudeln verarbeiten. Hochwertige Lebensmittel und Ernährung sind für uns Luxus: Selbst gemacht schmeckt’s nicht nur besser als Industrieware, sondern gibt uns Kontrolle und Qualität, die man sich sonst teuer erkaufen müsste.

Warum die Philips Nudelmaschine Typ 7000?
Selbst gemachte Nudeln bedeuten Kontrolle – keine fragwürdigen Zusätze, keine Abhängigkeit von leeren Regalen. Die Philips Typ 7000 macht es möglich: In unter 10 Minuten habt ihr frische Nudeln, dank ProExtrude-Technologie und automatischer Wiegefunktion. Mehl rein, Wasser dazu – die Maschine mischt, knetet und presst perfekt. Und das Beste: Die Nudeln lassen sich auf einem Wäscheständer trocknen und halten monatelang.
Die Zubereitung:
- Teig vorbereiten: 250 g Mehl (z. B Weizenmehl Type 405, viele andere Mehle sind möglich), 100 ml Wasser (oder 1 Ei) – die Maschine wiegt ab und sagt, wie viel Flüssigkeit passt. Ohne Ei? Kein Problem, gerade bei Eiermangel ein Segen.
- Nudeln formen: Teig in die Kammer, Start drücken – nach 3 Minuten kommen 2 mm dicke Bandnudeln raus. Die 6-8 Formscheiben (je nach Modell) bieten Vielfalt: Spaghetti, Fettuccine, Penne.
- Trocknen: Auf den Wäscheständer, über Nacht bei 20 Grad trocknen lassen – am Morgen sind sie bereit für den Vorrat.
- Lagerung: In einer Dose – hält monatelang.
Tipp: Nudeln im Vorrat lagern. Ob für den Notfall (Krisenvorsorge in der Stadt – Skills statt Dosen) oder auch als Geschenk.
Tipps und Fakten zur Nudelherstellung
Mit der Philips Nudelmaschine Typ 7000 könnt ihr verschiedene Mehle nutzen – wir haben einiges ausprobiert. Hartweizenmehl sorgt für feste, bissfeste Nudeln, ideal für Penne oder Spaghetti, während Weizenmehl Typ 405 weichere Bandnudeln ergibt – perfekt für cremige Saucen. Mit Ei (1 Ei auf 250 g Mehl) wird der Teig aromatischer und leicht gelblich, ohne Ei bleibt er neutral und vegan – die Maschine passt sich automatisch an. Kochdauer? Frische Nudeln sind in 2-5 Minuten al dente, getrocknete brauchen 6-8 Minuten, je nach Dicke. Getrocknet auf dem Wäscheständer halten sie bis zu 6 Monate -kühl und trocken lagern und bei Bedarf fertig kochen. Tipp: Hartweizennudeln ohne Ei bleiben am stabilsten, Eiernudeln besser bald kochen!
Spezialmehle für besondere Nudeln
Die Spezialmehle bringen Abwechslung: Roggenmehl gibt einen herben, rustikalen Geschmack – super für kräftige Gerichte –, und Buchweizenmehl macht die Nudeln nussig und glutenfrei, ideal für Allergiker. Reismehl liegt uns besonders: Es ergibt zarte, helle Nudeln, die perfekt für die chinesische Küche passen – denkt an Reisnudelsuppen oder gebratene Nudeln mit Sojasauce. Für Stabilität mischen wir 10 % Hartweizen dazu, sonst werden sie brüchig. Maismehl ist noch ein Fragezeichen – ich habe es nicht probiert, aber es könnte gelbliche, leicht süßliche Nudeln geben, vielleicht für mexikanische Rezepte? Wer es testet, sagt Bescheid! Die Typ 7000 meistert diese Vielfalt – die Extrude-Technik sorgt für gleichmäßige Formen, auch bei glutenfreien Mehlen.

Zwei Jahre mit der Typ 7000
Unsere Philips Nudelmaschine Typ 7000 ( bei Amazon kaufen) kostet ca. 180-200 EUR und läuft nach zwei Jahren wie am ersten Tag. Der 200-Watt-Motor und die robuste Metallkonstruktion überzeugen – kein Plastikmüll, keine Ausreden. Für uns ist sie perfekt: schnell (8 Portionen auf einmal), zuverlässig und spülmaschinenfest (außer Motor).
Regionalität auf dem Teller
Während die Nudeln trocknen, grasen gegenüber die Kühe – jetzt im Frühling mit Kälbern, die bei der Mutter trinken. Diese Nähe zur Natur macht unser Leben hier aus. Die Typ 7000 passt dazu – ein Werkzeug für Unabhängigkeit, egal ob die Welt mal wieder wackelt. Nächster Schritt? Butter aus frischer Milch – bleibt dran!
Vielseitigkeit dank diverser Formscheiben
Die Philips Nudelmaschine Typ 7000 glänzt mit ihrem Zubehör – im Set sind 6-8 Formscheiben dabei, aber mit zusätzlichen Formscheiben könnt ihr aus bis zu 30 verschiedenen Formen wählen! Neben unseren breiten Bandnudeln machen wir mal feine Spaghetti, mal Penne oder sogar Ravioli – einfach den Aufsatz wechseln, und die Maschine presst den Teig präzise raus. Ein Beispiel: Mit diesem Set (hier kaufen) bekommt ihr noch mehr Vielfalt, von Tagliatelle bis Fusilli. Die Aufsätze sind robust, leicht zu reinigen und bringen Flexibilität in die Selbstversorgung – hier in Tschechien ein echter Gewinn für unseren Alltag!
Lohnt sich die Investition?
Ja, absolut. Für wen? Für alle, die Selbstbestimmung schätzen – ob Landleben oder Stadt. Sie spart Zeit, Geld und Nerven. Wenn ihr eure eigene Pasta wollt, ist die Philips Typ 7000 ein verlässlicher Partner. Du entscheidest, was im Teig ist, wie viele Nudeln Du brauchst. Keine standardisierte Industrieware, sondern Gourmetnudeln aus Deiner eigenen Küche.
Fazit
Nudeln selber machen mit der Philips Nudelmaschine Typ 7000 ist simpel, schnell und macht Spaß. Für einfache Selbstversorgung eine unverzichtbare Maschine. Leise, stabil, leicht zu reinigen und mit zahlreichen Aufsätzen auch vielseitig einsetzbar. Probiert es aus und teilt eure Erfahrungen in den Kommentaren – ich freu mich drauf!
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