Von vielen Menschen belächelt, haben wir doch entschieden, uns mit Selbstversorgung zu beschäftigen.

Was sind die Gründe?
Mit Corona hat es sich gezeigt wie schnell sich die Welt verändern kann. Vor allem im Hinblick auf die Versorgung. „Lieferengpässe“ war ein gängiges Schlagwort. Als Selbstversorger nimmt man Dinge bewusster wahr. Man entscheidet zwischen Notwendigem und Überflüssigem. Auch hinterfragt man sich und seine Lebensgewohnheiten.
Selbstversorgung bedeutet für jeden Selbstversorger etwas anderes. Vom radikalen Selbstversorger bis hin zum Stadtmenschen in der 2-Zimmer-Wohnung der einfach seine persönlichen Fähigkeiten hinterfragt und ausbaut.
Selbstversorgung bedeutet auch Freiheit. Freiheit von wirtschaftlichen Zwängen, Freiheit von Konsumzwängen.
Selbstversorgung bedeutet auch Sicherheit. Sicherheit in der eigenen Versorgung. Sicherheit bei unerwarteten Ereignissen. Dies geschieht durch Vorräte, aber auch durch die Fähigkeiten sich eben selbst zu helfen, sich selbst Nahrungsmittel zu beschaffen.
Selbstversorger sind aber auch Qualitätsmenschen. Die hohe Qualität der Ernährung ist wohl das höchste Gut welches ein Mensch, ein Lebewesen sich schaffen kann. Was nutzt mir das Luxusfahrzeug wenn ich dann doch irgendwelchen Chemiepampf essen muss? Selbstversorgung erhöht somit die Lebensqualität weil sich Selbstversorger mit der eigenen Ernährung intensiv beschäftigen, hochwertige Nahrungsmittel produzieren, Essen selbst zubereiten. Dies dient am Ende auch der körperlichen und geistigen Gesundheit und macht wiederum unabhängig von (siehe oben) z. B. Lieferengpässen bei z. B. Medikamenten.
Natürlich leben Selbstversorger (in aller Regel) nicht außerhalb der Gesellschaft. Sie leben einfach andere Werte. Selbstversorger definieren sich über ihre Fähigkeiten und nicht über ihr Aktiendepot.
Für mich kann ich sagen, dass der Schritt zum Selbstversorger eine gewisse innere Zufriedenheit gebracht hat. Man erweitert ständig seine Fähigkeiten, freut sich über gelungene Projekte. Man lebt ruhiger weil man weiß, dass „Krisen“ eben keine unlösbaren Probleme darstellen. Es gibt nichts was letztendlich nicht anspornt, gelöst zu werden.
Unabhängig vom Zeitgeist kann man sein persönliches Leben führen. Jeder sollte Selbstversorger werden.



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